Musik und Rhythmik für Kleinkinder Leibnitz

Musik von Anfang an

Wie bringe ich Musik in unseren Familienalltag?

Musik verbindet, hebt die Laune und schafft eine vertraute, sichere Atmosphäre.  Studien belegen, dass Musik sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken, sogar Stress vermindern kann. Musik verbessert die Merkfähigkeit, fördert die Intelligenz, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit. Musik kann als Therapiewerkzeug genutzt werden, die Kreativität steigern und die Gemeinschaft stärken. Und das Wichtigste: Musik macht einfach Spaß!

Jedes Baby und jedes Kind liebt Musik, egal ob Mama und Papa „musikalisch“ sind oder nicht.

Als Kindergärtnerin kann ich euch 100%ig sagen, jedes Kind genießt es, wenn mit ihm gesungen wird, es mit Instrumenten experimentieren oder bei einem Kreis- oder Bewegungsspiel mit Lied oder Singsang mitmachen darf. So gut wie jedes Kind hat von Geburt an Rhythmus im Blut: Schon Babys klopfen mit allem möglichen auf den Boden, um ein Geräusch zu erzeugen, reagieren auf bekannte Lieder oder einen melodischen Singsang.

Aus meiner (früheren) täglichen Arbeit mit sehr jungen Kindern kann ich nur positives über die Verbindung Kind – Musik berichten.

Nach nur ein paar Tagen erkannte ein 18 Monate altes Kind die verschiedenen musikalischen Signale: Ertönte das Windspiel, setzte es sich zum Jausentisch, wenn es die Flöte hörte, wusste es, es war Morgenkreiszeit, nach dem Schlaflied legte es sich in den Ruheraum. Weinte  Noah, konnte ich ihn nur durch den immer selben Singsang beruhigen. Kam Marie in der Früh in die Gruppe, begrüßte ich sie wie am ersten Tag mit unserem „Hallo – Hallo – Lied“. Olivias Tag bei uns in der Krippe begann nur dann gut, wenn sie einmal das Feuerwehrlied hörte. Für Jonas war der Tag am schönsten, wenn er mir sagen konnte, dass ich schon wieder das Vorspiel auf der Gitarre vergessen hatte.

Die Musik begleitete „meine“ Kinder durch den Tag, gab ihnen Sicherheit und Geborgenheit, ermöglichte ihnen ein stressfreies Erleben unseres Alltages.

Musik als Grundlage für ein Sicherheitsgefühl, geht das wirklich? Kannst du Musik nutzen, um deine Kinder positiv zu beeinflussen?

Ich bin felsenfest überzeugt! Bei meinen eigenen Kindern nehme ich das jetzt noch viel stärker wahr als früher im Kindergarten oder in der Kinderkrippe.

Sind meine Kinder zum Beispiel unruhig, singe ich bekannte Lieder mit ihnen. Ab der ersten Sekunde dieser ritualisierten Gesänge merke ich, dass sie sich entspannen. Ich verwende Musik, Rhythmus und Gesang als Werkzeug. In vielen Situationen hilft mir ein Lied, eine Melodie oder ein Singsang, um meinen Kindern ein positives Gefühl zu vermitteln. Nur mit vielen Strophen „Old Mc. Donald“ schaffe ich es, meinen Kindern die Nägel zu schneiden. Während des Föhnens lenkt „Ein Hund kam in die Küche“ meine langhaarige Maus ab. Ohne „Guten Abend, Gut‘ Nacht“ schläft keines meiner Kinder ein. Auch in Angstsituationen wie zum Beispiel ein Arztbesuch wende ich dieses Wissen an und singe, klatsche und reime mit ihnen.

Für jedes Tier gibt es in unserer Familie mittlerweile ein bestimmtes Lied, das angestimmt werden muss. Außerdem existieren inzwischen viele Eigenkreationen, nachdem mir auf Wunsch meiner Tochter auf die Schnelle oft keine Lieder einfallen. Ein Dauerbrenner in unserer Familie: „Papa Christopher ist im Stall“.

Luisa betreibt mittlerweile „Musik für Fortgeschrittene“. 🙂 Sie liebt es auf ihrer selbst gebastelten Querflöte Lieder aus Mamas Liederbuch zu spielen, gibt Konzerte für ihren Bruder und ihre Puppen oder hört mir gespannt zu, wenn ich ihnen etwas vorspiele. Bei Oma und Tante darf sie Klavier spielen und schleicht sie sich mit in mein Büro zupft sie mit Hingabe auf der Gitarre herum.

Selbstverständlich hört mein Mädchen hin und wieder auch eine CD, aber richtig genießen tut sie nur, wenn wir gemeinsam singen. Es ist nicht nur Musik, sondern ganz nebenbei auch Zeit mit Mama, Oma oder ihrem Bruder. Eine CD kann nicht auf ihre Wünsche eingehen, ihre Mama schon. Außerdem singt Mama manches Mal auch etwas falsch oder vergisst den Text, was das Töchterchen ganz besonders lustig findet. Beim Arzt ist der CD Player oder die Tonie Box nicht dabei, Mama schon. Sind die Kinder krank, kann eine CD nicht kuscheln, die singende Mama schon.

Bitte verstehe mich nicht falsch, natürlich ist nichts Schlechtes an einem CD Player und Co. Aber besonders schön ist es, wenn man auch gemeinsam singt und musiziert.

Ganz, ganz oft höre ich „Aber singen tu ich nicht mit meinem Kind! Das kann ich nicht“. Natürlich stimmt es: Manche Menschen singen schöner als andere, andere treffen nicht jeden Ton oder tun sich nicht ganz so leicht im Takt zu bleiben.

Aber glaube es mir!!! Das ist deinem Kind 100%ig egal!

Es genießt trotzdem die Zweisamkeit mit dir, hat großen Spaß und fühlt sich geborgen.

Am Anfang meiner Massageeinheiten singe ich oft alleine, weil sich die Mamas und Papas nicht wirklich trauen. Am Ende singen die meisten begeistert mit und genießen es, die verschiedenen Lieder und Sprüche mit ihren Kindern zu teilen. Natürlich gehört Mut und auch etwas Übung dazu, die Freude und Begeisterung der Babys ist aber eine wundervolle Belohnung.

Die meisten der angebotenen Lieder, Melodien und Sprüche kannst du wunderbar ohne Material, Instrumente und Co. spontan im Familienalltag verwenden.

Selbstverständlich wird nicht jede Mama und jeder Papa zur wandelnden Kinderlieder-Jukebox wie meine Mama oder ich, um das geht es aber auch nicht. Schon eine Handvoll regelmäßig gebrauchter Lieder kann euren Alltag um vieles musikalischer, freundlicher und einfacher machen.

Gerne nehme ich meinen Mann als Beispiel: Er war wohl einer der unmusikalischsten Menschen, die ich je kannte. Als er erkannte, wieviel Freude unsere Große beim Singen hatte, sprang er über seinen Schatten und begann auch selbst mit ihr zu singen. Es war wirklich wunderschön mitanzusehen, wie er in dieser Rolle wuchs und sich mit unserer Großen gemeinsam weiterentwickelte. Inzwischen kennt er unsere wichtigsten Familien-Lieder und erfindet selber das eine oder andere dazu. (Hört man genau hin, erkennt man auch mal EAV und Co. 😉 )

Unsere Kinder lieben es mit Papa zu singen und der kleine Wutzi lacht schallend, wenn sein Papa vor ihm springt und singt.

Du möchtest deinem Kind etwas Gutes tun und mit ihm viele schöne musikalische Erinnerungen aufbauen und teilen? Willst du über deinen Schatten springen und deine angeborene Musikalität wieder herauskitzeln? Möchtest du viele Tipps bekommen, wie du mehr Gesang, Rhythmus und Musik in deinen Alltag mit Kleinkindern bringen kannst? Möchtest du Massagelieder, Kniereiterspiele, Bewegungslieder lernen? Willst du dein Baby in seiner motorischen Entwicklung fördern?

In Kürze starte ich meinen ersten Kurs „Musik, Rhythmus und Bewegung von Anfang an“. Zielgruppe: Babys von ca. 5-10 Monaten und ihre Mamas oder Papas. Für weitere Infos melde dich schon gerne jetzt bei mir!

Eure Michaela

Für Anmeldung und Infos: www.schutzengelmein.at 0664/4077349

Für weitere Infos: Facebookgruppe Schutzengelmein

Faschingsgirlanden aus Kartonresten

Wie die meisten meiner Bastelideen ist auch diese möglichst nachhaltig, Müll reduzierend und umweltschonend. Ganz nebenbei gibt’s die Bastelei auch noch zum Nulltarif – besonders günstig oder gratis!

Material

  • Verschiedenste Kartonreste (z.B. Kartonrollen, Bierdeckel, geschnittene Kartonteile)
    Besonders toll sieht es aus, wenn möglichst unterschiedliche Formen verwendet werden. Natürlich kannst du auch andere Materialien wie z.B. Plastik verwenden. Ich bleibe aber gerne bei einer Art von Material, deshalb habe ich dieses Mal nur Karton verwendet
  • Bunte Bänder
  • Knallige und möglichst bunte Finger- oder Temperafarben
  • Eventuell kleine Dinge oder Glitzer zum Bekleben
  • Pinsel
  • Locher und Schere

Umsetzung

  • Kartonrollen, Bierdeckel etc. mit den Finger- oder Temperafarben beidseitig möglichst flächendeckend bemalen. Am einfachsten schaffen das die Kleinsten mit den bloßen Händen, größere Kinder verwenden vermutlich lieber Pinsel. Will dein Kind nicht mit den Händen malen kann es natürlich auch einen dicken Pinsel oder einen Malerpinsel verwenden
  • Kleine Dinge oder Glitzer in die nasse Farbe drücken
  • Gut trocknen lassen
  • Alle bemalten Teile auf zwei Seiten lochen oder mit einer spitzen Schere Löcher stechen
  • Die Bänder in die Löcher einziehen. Du kannst die Girlanden beliebig lange gestalten. Achte beim Fädeln darauf, dass du die Farben abwechselst, damit es möglichst bunt wird

Verwendungsmöglichkeiten

  • Faschingsgirlande
  • optischer Raumtrenner
  • Fensterdeko

Bei uns wurde es dieses Mal die Fensterdeko- so können wir uns auch von draußen über unsere schöne Faschingsbastelei freuen 🙂



Für Fragen und Anmeldung: info@schutzengelmein.at / 06644077349

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Hilfe, Mama ist krank!

Sind wir ehrlich miteinander: Eine Mama muss funktionieren. Ist eine Mama verkühlt, fragt keiner nach. Ist sie wegen irgendetwas traurig, lächelt sie für ihre Kinder. Hat eine Mama Rückenschmerzen, hoppert sie ihre Kinder trotzdem die Stiege hinauf.

Aber was, wenn man wirklich nicht mehr kann, Mama hin und Mama her?

Anfang der Woche bin ich mit einem schummrigen Gefühl aufgewacht.

Mein erster Gedanke: Wurscht, geht schon.
Mein zweiter Gedanke: Oh Gott, hoffentlich stecke ich das Baby nicht an!
Mein dritter Gedanke: Oh, oh… Es geht glaub ich doch nicht…

Nachdem ich die kleinen für den Tag fertig gemacht hatte und sie beim Frühstück saßen, wusste ich, dieses Mal musste auch ich aufgeben. Mir war so schwindelig, dass ich mich nicht mehr traute, mein eigenes Baby zu hoppern, mein Kopf pochte, dass ich teilweise schwarz sah… Aufgeben hin oder her – das war nicht nur für mich schlecht, sondern auch gefährlich für meine Kinder.

In diesem Moment wurde mir eines klar: Ich brauchte Hilfe und das auf der Stelle. Und ich hatte unglaubliches Glück: Meine Schwiegermama wohnt nebenan und hat die Kinder gerne für ein paar Stunden übernommen. Ich konnte meine Augen zu machen, mich ausruhen und schlafen, schlafen und schlafen. Herrliche zwei Stunden mitten am Tag!!!

Ich musste es auf die harte Tour lernen. Mein Kopf musste zuerst explodieren, damit ich mich überwand und um Hilfe bat. Bitte gebt euch einen Ruck und spring über euren Schatten.

Was tun, wenn man so eine Ritterin in diesem Moment nicht nebenan hat? Was tun, wenn keine Oma oder Tante zur Verfügung steht und Papa in der Arbeit ist?

Gott sei Dank gibt es inzwischen verschiedene Vereine, die in solchen Fällen einspringen:

– Der Verein KiB children care bildet österreichweit Notfallmamas aus, um für kranke da zu sein.

– Der Verein M.A.M.A. in Graz stellt stundenweise Kinderbetreuung, wenn man es einen Tag davor anmeldet.

– In vielen größeren Städten wie z.B. Graz gibt es Leihomas und –Opas, die gerne kurzfristig Zeit mit Kindern verbringen.

Was heißt das alles für mich?

Mein verspäteter Jahresvorsatz 2019: Hilfe annehmen, bevor mein Körper und Kopf um Hilfe schreit!

Ich tue mir extrem schwer, um Hilfe zu bitten bzw. Hilfe anzunehmen. Dabei habe ich viele wundervolle Menschen in meinem Leben, die liebend gerne auf meine beiden Wutzis aufpassen. Papa, Omas, Tanten, Onkel – alle lieben die Kinder abgöttisch und nehmen sich gerne Zeit. Also warum nehme ich mir nicht öfters eine kurze Auszeit? Eine Stunde walken, alleine einkaufen oder einfach nur in Ruhe zu Hause Dinge erledigen sollte immer drinnen sein. Aber vor allem: Um Hilfe bitten, bevor mein Körper und Kopf aufschreit.

Vielen Mamas geht es gleich wie mir, denkt darüber nach,

Eure Michaela

REZEPT: Pasta mit Erbsencreme

Mein Mädchen entwickelte sich nach der Breiphase zur kleinen Problem-Esserin – eher wenig, große Abstände zwischen den Mahlzeiten und vor allem kaum bis gar kein tierisches Eiweiß.

Immer auf der Suche nach Eiweißspendern habe ich dieses Rezept und damit eine ihrer Lieblingsspeisen entdeckt.

PS: Mittlerweile isst sie Breiwurst und Co. für ihr Leben gern – es vergeht mit etwas Geduld also hoffentlich jede Phase irgendwann 😉

Zutaten

  • 300 g Fusilli
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Rapsöl
  • 100 ml Brühe
  • 200 ml Milch oder Schlagobers
  • 2 EL Mehl
  • Salz und Pfeffer
  • eventuell 100 g Parmesan

Zubereitung

  • Die Nudeln in Salzwasser kochen
  • In der Zwischenzeit die Schalotte sehr fein hacken und kurz anschwitzen
  • Die Erbsen dazu geben und mit der Brühe und Milch bzw. dem Schlagobers aufgießen 
  • Das Mehl mit etwas heißer Sauce glatt rühren und mit dem Rest aufkochen bis die Flüssigkeit andickt
  • Nudeln mit der Sauce anrichten, eventuell Parmesan darüber streuen

Voilá!

Fertig ist der Eiweiß- und Vitaminspender – und das in wenigen Minuten

Viel Spaß beim Nachkochen,
Eure Michaela

Für Fragen und Anmeldung: info@schutzengelmein.at / 06644077349

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Puppe Bärbel stellt sich vor!

Mein kleiner Bub ist gar nicht mehr so klein, deshalb möchte ich euch Bärbel vorstellen. Ab jetzt wird sie statt meinem Bub wieder bei allen Massageeinheiten dabei sein.

Geburtsjahr

2016

Spitzname

Puppi

Welche Hobbys hat Bärbel?

Puppe Bärbel liebt es, mit Michaelas großem Mädchen zu spielen. Vor allem das An- und Ausziehen und Topferl sitzen macht besonderen Spaß.

Was mag Puppe Bärbel nicht so gerne?

Ihre Haare. Deshalb trägt sie meistens ihre wunderschöne Haube.

Was mag Bärbel an den Gruppeneinheiten besonders gerne?

Bärbel freut sich jede Woche irrsinnig auf die Babys! Sie ist stolz, dass sie den Babys und Mamas gemeinsam mit Michaela helfen kann (z.B. bei Bauchweh, Stuhlproblemen oder anderen kleine und großen Wehwehchen). Besonders toll findet sie, wenn Mamas Freundschaften schließen und Zeit haben miteinander zu quatschen und sich in Ruhe auszutauschen.

Was mag Bärbel an Einzeleinheiten besonders gerne?

Die Zweisamkeit! Während einer Einzeleinheit können Michaela und Puppe Bärbel noch viel gezielter auf Mama und Baby eingehen und genau hinterfragen, wo es zwickt und zwackt.

Welche Massage mag Bärbel besonders gerne?

Ihre persönliche Lieblingsmassage ist die Handflächen- und Fingermassage. Sie findet das Sprücherl dazu lustig und die Reflexzonenmassage ganz toll.

Gibt es Massagegriffe oder Streichungen, die Bärbel nicht so gerne mag?

Puppe Bärbel liegt nicht so gerne am Bauch, deswegen mag sie die Rückenmassage nicht allzu gerne. Michaela kennt aber Tricks, wie sie Bärbel halten oder hoppern kann, um ihren Rücken zu massieren. Das mag Bärbel viel lieber!

Was mag sie bei der Babymassage nicht so gerne?

Schade findet Puppe Bärbel, dass sie die tollen Öle nicht verwenden darf. Aber den Geruch an den Babys genießt sie deshalb umso mehr.

Was macht Bärbel, wenn ein Baby weint?

Meistens kann Mama oder Michaela helfen. Manchmal schläft das Baby aber auch ein. Das macht aber nichts, dann darf die Mama stattdessen Bärbel massieren und zu Hause dann einfach mit ihrem Baby üben. Das genießt Puppe Bärbel sehr und freut sich, dass sie die Mama unterstützen kann.

Friert Bärbel nackabatzi bei der Babymassage?

Nein! Michaela heizt immer ganz warm ein. Außerdem wärmen ihre Hände und das Öl die Haut noch zusätzlich. So kann sie die Massage – also die Sprache von Haut zu Haut – richtig genießen! Manches Mal ist ihr aber trotzdem kühl – dafür hat Michaela immer eine Kuscheldecke und Socken parat.

Was möchte Bärbel gerne werden?

Bärbel möchte noch ganz lange eine Massagepuppe bleiben! Sie kann sich keine bessere Berufung vorstellen, als ihre kleinen Baby-Freunde am Anfang ihres Lebens ein Stück weit zu begleiten.

Möchtest du noch mehr über Babymassagen wissen?

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Geburtstagskrone selbst basteln

Geburtstagskrone aus einem großen Joghurtbecher

(oder Kopfschmuck fürs Faschingfest)

Letzte Woche hatte meine Große ihren zweiten Geburtstag. Natürlich durfte sie sich eine Geburtstagskrone basteln – und das nachhaltig bzw. müllreduzierend mit Alltagsmaterial

Material:

  • 1 kg Joghurtküberl (z.B.  von einem Discounter 😉 )
  • Cutter
  • Weißes Papier, Seidenpapier oder Transparentpapier
  • Bastelkleister
  • Tempera- oder Fingerfarbe
  • Deko zum Bekleben aller Art
  • Bänder oder breiter Gummi
  • Haarspangerl
  • Eventuell Moosgummi oder Filz und Heißkleber


Umsetzung

Mit dem Cutter am schmaleren Ende des Kübels die Zacken der Krone ausschneiden.
!!!Bitte unbedingt OHNE Kinder!!! Die Gefahr abzurutschen ist bei solch hartem Plastik enorm hoch!


Mit weißem Papier, Seiden- oder Transparentpapier und Bastelkleister die Krone bekleben.
Bitte achte darauf, dass die gesamte Krone beklebt ist, die Farbe hält ansonsten nicht auf dem Plastik
→ Verwende genügend Kleister, ansonsten bleibt das Papier trocken und im Endeffekt klebt es nicht am Küberl
→ Ich habe zuerst eine Schicht mit Küchenpapier gekleistert, dann Transparentpapier. Das weiche Küchenpapier hält besser auf dem Plastik und das Transparentpapier schimmert schön.

Geburtstagskrone aus großem Joghurtbecher


Gut trocknen lassen
→ Muss es schnell gehen, kann man auch den Fön als Hilfe verwenden


Krone mit beliebigen Farben bemalen und mit Deko bekleben
→ Bitte lasse unbedingt deinem Kind die Wahl bei den Farben. Meine Große liebt derzeit Blau besonders (wie man unschwer bemerkt) und freut sich noch immer irrsinnig über ihre „blaui“ Krone.
→ Bei der Klebedeko am besten selbstklebende Dinge zur Verfügung stellen oder gleich in die nasse Farbe drücken, so ersparst du dir zusätzlich Bastelkleber

Geburtstagskrone selbst basteln und bemalen


Den Griff des Kübels entfernen und die Bänder oder einen Gummi einziehen. Damit hält die Krone unter dem Kinn.
→ Gummi: In ein Loch einziehen, dann bei deinem Kind messen, wie lang er benötigt wird. Ins zweite Loch einziehen, nochmals die Länge kontrollieren, abschneiden und verknoten.
→ Bänder: Darauf achten, dass sie lang genug sind, um unter dem Kinn ein Mascherl zu binden
→ Am besten mit einer kurzen Stopfnadel einziehen
→ Meistens ist die Krone etwas wackelig, da der Durchmesser geringer ist als der des Kinderkopfes. Einfach zusätzlich mit Spangerl die Bänder oder den Gummi in den Haaren befestigen.
→ Mache Kinder sind sehr empfindlich und mögen das harte Plastik am Kopf nicht. Einfach mit Heißkleber Moosgummi oder Filz auf die Kanten der Krone kleben!


Weitere Ideen:

Natürlich muss sich der Joghurtkübel nicht in eine Krone verwandeln. Für eure Faschingsfete kann auch…

  • Ein schwarzer Zylinder
  • Der bunte Hut eines Clowns
  • Eine goldene Prinzessinnen-/Prinzenkrone
  • Ein grusliger Wickingerhelm
  • Ein toller Piratenhut

…und vieles mehr daraus werden!

Möchtest du gerne eine Kopfbedeckung fürs Faschingsfest gemeinsam mit deinem Kind basteln, weißt aber nicht wie? Kontaktiere mich gerne und ich überlege mir etwas für dich!

Nachhaltig basteln und gestalten mit Kindern

Nachhaltigkeit, Müllreduktion, Umwelt schonen – Schlagworte, die in aller Munde sind. Aber wie setzt du das mit deiner Familie um und vor allem wie machst du deinen Kindern klar, wie bedeutend es ist?

Das Wichtigste: Kinder lernen durch das Spiel, in Alltagssituationen und in Bereichen, die ihnen nahe sind. Solche Bereiche sind zum Beispiel Einkaufen, Spielsachen, Spazieren gehen oder Gestalten/Malen/Basteln. Mit jungen Kindern über die Umweltverschmutzung zu philosophieren, wird in der Regel keine Auswirkung haben. Jedoch kannst du beim Spazieren gehen die Plastikflasche aus dem Graben holen, beim Einkaufen zu unverpackten Lebensmitteln greifen oder deinem Kind vor allem nachhaltiges und umweltschonendes Spielzeug (z.B. aus Holz) zur Verfügung stellen.

 

Aber wie bastelst du nachhaltig?

  1. Kinder lieben klecksen, matschen und gatschen. Gerne soll dein Kind das auch mit Farben am Papier machen dürfen! Anstatt die vollen Farbflaschen auf den Tisch zu stellen, gib ein bisschen Farbe in einen Becher oder auf das Papier. Übrigens: Dadurch verhinderst du auch gröbere Farbexplosionen.
  2. In der Kritzelphase liebt es dein Wutzi ein paar Striche auf ein Blatt Papier zu kritzeln, dann die nächsten Striche auf das nächste Papier zu kritzeln dann wieder auf das nächste Papier und so weiter. Auch das gehört zu den Entwicklungsphasen der Kreativität. Rege dein Kind aber gerne immer wieder an, das eine Papier länger zu benutzen. Und auch die Rückseite kann bemalt werden.
  3. Schnipseln, kleistern, kleben – das liebt dein Kind, wenn es ca. 2 Jahre alt ist. Oft zerschnipselt es dann die wunderschöne Zeichnung – lasse dein Kind machen! In diesem Fall zählt eindeutig der Weg, nicht das Ziel!
    Ist dein Kind ganz „schnipsel-verrückt“, dann gib ihm z.B. eine Zeitung, alte Rechnungen, Prospekte und Co. So werden diese gleich „verwertet“ und deine geliebten Zeichnungen bleiben heil.

Joghurtbecher mit Deckel kaufen um etwas zu basteln oder etwas basteln, weil ich Joghurtdeckel zu Hause habe?

Bitte, bitte, bitte nicht extra kaufen, um etwas zu basteln!

Wenn du gerne z.B. meine Fensterbilder aus Joghurtdeckel nachbasteln willst, aber Joghurt immer in Gläsern kaufst, frage in deinem Umfeld herum – bestimmt sammeln deine Freunde und Verwandte gerne für dich die Deckel und freuen sich, dass weniger Müll im Kübel landet. Oder möchtest du ein Windrad aus Plastikflaschen basteln, trinkst zu Hause aber nur Leitungswasser? Bestimmt fällt dir der eine oder die andere ein, die Flaschen zu Hause hat.

 

Was kommt bei mir zuerst? Der Joghurtdeckel oder die Bastelidee?

Meistens sehe ich das Material und überlege mir, was ich daraus machen könnte, um es wiederzuverwerten. Zum Beispiel haben wir immer sehr viele Eierkartons zu Hause, weil meine Schwiegermama Eier verkauft. Sind welche kaputt, heizen wir sie ein oder ich schnappe sie mir und bastle mit meiner Großen etwas daraus.

Manchmal habe ich eine Bastelidee und sammle extra hierfür das Material. Oft ist es etwas, was wir zu Hause nicht oder kaum verwenden wie z.B. Duschgelflaschen (Wir duschen schon, aber mit Seife 😉 ). Habe ich eine Idee, kaufe ich nicht extra Duschgel, sondern bitte meine Mama, Geschwister oder Freunde, die leeren Flaschen für uns zu sammeln.

 

Was tun mit Korken, Joghurtbecher und Co.?

Hast du das Material zu Hause, weißt aber nicht, was du damit gestalten könntest? Oder hättest du gerne noch viel, viel mehr Tipps für einen nachhaltigen Alltag mit deinen Kids? Kontaktiere mich gerne und ich überlege mir etwas für dich!

Eure Michaela

 

Für Fragen und Anmeldung:

info@schutzengelmein.at / 06644077349

 

Für weitere Infos und einige Bastelideen:

Facebookgruppe-Schutzengelmein

 

Baby Massage Michaela Pichler Sankt Nikolai im Sausal, Steiermark 5

Babymassage – wie kam ich dazu und WARUM eigentlich?

Schon früh wusste ich: Egal was ich beruflich machen will, es soll etwas mit Menschen, noch lieber mit Kindern sein. Mit 13 Jahren fing ich an der BAKIP Graz an, die ich mit einem Diplom für Kindergarten- und Hortpädagogik abgeschlossen habe. Während dem Lehrgang für Sonderkindergartenpädagogik kam ich das erste Mal mit Massagen für Kinder in Berührung – zum Beispiel wurden Kinder massiert, wenn es ihnen schwer fiel, mit anderen Kindern in Kontakt zu treten, sie Berührungen generell schwer akzeptieren konnten oder wenn im Gegenteil die Haut/Berührung die einzige Möglichkeit zur Kommunikation darstellte.

Schon damals war ich fasziniert von den Ergebnissen, die Massage, Streichungen oder Berührungen mit sich bringen konnten.

Nach verschiedenen Anstellungen im Hort- und Kindergartenbereich verschlug es mich eigentlich zufällig in den Kinderkrippenbereich. Auch hier fiel mir sehr oft auf, wie viel Auswirkung gezielte Massagen oder Streichungen haben konnten.

Fast ausschließlich genossen die Kinder Massagegeschichten, Kniereiterspiele oder auch kurze Partnermassagen sehr.

Nach der Geburt meines ersten Kindes war ich auf der Suche nach einem „Werkzeug“, das mir helfen könnte, meine Tochter in vielen Lebenslagen zu unterstützen. Mein Mädchen hatte die ersten Monate mit Blähungen und Bauchweh zu kämpfen, was mich wieder oft an die Massagen im Sonderkindergartenbereich denken ließ.

All dies führte mich schlussendlich zur Babymassage.

Als Mädchen-Mami konnte ich es mir einfach vorher nicht vorstellen, aber mein armes Bubi hatte, wie viele prophezeiten, noch härter mit seinem kleinen Bäuchlein zu kämpfen.

Ich war einfach unendlich froh, ihm mit der Bauch- oder Kolikmassage helfen zu können. Gleichzeitig konnte ich meine Große mit einbinden und damit größere Eifersuchtsattacken vermeiden.

Mittlerweile ist die Massage fixer Bestandteil unseres Alltags und beide Wutzis genießen es sehr. Ob zur Beruhigung, Entspannung, Aktivierung, Unterstützung z.B. beim Zahnen oder einfach nur aus Jux, Gaudi und Zweisam-, Dreisam-, oder Viersamkeit –

Ein Leben ohne Massage ist bei uns nicht mehr vorstellbar!

Ich freue mich sehr, unsere tollen Erfahrungen weitergeben zu können und dir und deinem Baby etwas Gutes zu tun!

Eure Michaela

 

Für Fragen und Anmeldung:

info@schutzengelmein.at / 06644077349

 

Für weitere Infos:

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Baby Massage Michaela Pichler, Johannes

Babymassage: Noch zwei Plätze für den Jänner-Kurs frei!

ANGEBOT: 4 Gruppeneinheiten um 45 €!!!

Inklusive sehr hochwertiger und regionaler Öle, für jede Mami und jedes Kind ein kleines Geschenk, außerdem ausführliche Infos über Anwendungsgebiete der Massagegriffe und der Öle.

Du wirst angeleitet, dein Baby sanft zu massieren und mit Streichungen zu verwöhnen. Mit Hilfe von Liedern und Reimen erlernst du Massagegriffe, die das Wohlbefinden deines Kindes und eure Beziehung stärken. Durch einzelne Griffe kannst du den Stoffwechsel deines Kindes anregen, die motorische Entwicklung fördern, Erkältungserscheinungen und Schmerzen wie z.B. beim Zahnen lindern oder Koliken mindern. „Ganz nebenbei“ stillst du das Bedürfnis nach Nähe und Zärtlichkeit, verwöhnst die Haut deines Babys mit wertvollen und hochwertigen Ölen und kannst dich mit anderen Mamas und Papas in sehr entspannter und heimeliger Atmosphäre austauschen.

Für Fragen und Anmeldung:

06644077349 / info@schutzengelmein.at/

 

Weitere Infos:

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Empfehlung: Mein Lieblings-Weihnachtsbuch

Heute möchte ich euch das Lieblingsweihnachtsbuch vieler meiner früheren Kinderkrippen- und Kindergartenkinder und jetzt auch meiner Tochter empfehlen: Familie Maus freut sich auf Weihnachten.

Das Besondere an diesem Büchlein ist, dass es das Warten auf Weihnachten mit dem Adventkranz zeigt. Das ist wirklich sehr selten, da dieser Brauch nur bei uns gelebt wird.

Altersempfehlung: Die Illustration ist sehr nett und farbenreich, aber eher einfach gehalten. Die Verse sind leicht verständlich formuliert. Schon die Kleinsten ab ca. einem Jahr können die Bilder verknüpft mit den Reimen genießen.
Aber: Auch die größeren Kids lieben solch einfache, aber spezielle Kinderbücher sehr!

Das Buch selbst ist sehr robust (hat viele Jahre in vielen Kinderhänden überlebt 😉) und die Auszüge laden zum interaktiven Erleben mit einem Erwachsenen oder einem größeren Kind ein.

Viel Spaß beim Lesen und Schmökern und genießt euren ersten Adventsonntag!

Morgen gibt es bei mir eine weihnachtliche Massagegeschichte!👨‍👩‍👧‍👦