Christbäumchen

Heute haben wir schon Früh morgens einen meiner Christmasspecial-Musikkurse vorbereitet. Dabei ist dieses wunderbare, wirklich einzigartige Christbäumchen entstanden, um das heute schon die ersten Kinder getanzt haben.

Material

  • verschiedengroße Kartonstreifen (in meinem Fall weiß und recycelt 🙂 )
  • grüne Temperafarbe (Flüssigfarbe)
  • grüne Stoffstreifen und andere Dekoration
  • Bastelkleber, eventuell Heißkleber oder Klebestreifen
  • Schere

Umsetzung

  • Die Kartonstreifen in der Mitte einschneiden und inneinanderstecken. Dabei mit den längeren beginnen und den kleinsten enden
  • Das Bäumchen beliebig bemalen und bekleben. Falls euch das zu umständlich ist, könnt ihr natürlich auch vor dem Zusammenstecken bemalen. Uns hat es aber sehr gefallen, einmal auf einer anderen Ebene zu gestaltet
  • Wir haben die weißen Seiten bewusst nicht ganz bemalt und beklebt, da das Bäumchen natürlich auch etwas angeschneit ist 🙂
  • Gut trocknen lassen
  • eventuell mit Heißkleber oder Klebestreifen verstärken und festigen
  • In der Gestaltung sind euch keine Grenzen gesetzt. Vom „normalen“ Bäumchen bis zum viel geschmückten Christbaum ist alles möglich!

Tipps

  • Heute ging es sich leider nicht mehr aus- aber unser Ziel ist es, mit Klettern (Klettverschlüssen) Weihnachtsschmuck hinauf hängen zu können – Bilderfortsetzung folgt 🙂
  • In Klein gehalten ist das Christbäumchen eine wunderschöne Tischdekoration

Wie immer freue ich mich über Bilder eurer Basteleien!

Wie ihr bestimmt merkt, sind wir schon total im Christmas-Flow. Ich liebe den Advent einfach wahnsinnig – und bemühe mich auch sehr, diese wahnsinnige Liebe an meine Kleinen weiterzugeben 😉

Habt ihr Fragen oder hättet ihr gerne Infos zu einem meiner Bereiche?
Meldet euch jederzeit gerne!

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Wunderschöne Weihnachtszeit,
Eure Michaela

Re-use – Adventkranz

Ich liebe es, „Überbleibsel“ zum Basteln und Gestalten zu verwenden. Opa und Onkel bekommen heuer zum Geburtstag einen Adventkranz aus Ringana Chi__- Flascherl.

Material

  • Ringana Chi__ , Dea oder Isi__ Flascherl oder andere ähnliche Flascherl
  • Kerzen
  • Tempera oder Acrylfarbe
  • Deko zum Bekleben
  • Holzplatte
  • Naturmaterial
  • Heißkleber, Bastelkleber

Umsetzung

  • Flascherl gut reinigen und Beschriftungsfolie abziehen
  • weiße Ringe der Verschlüsse abschneiden
  • Flascherl beliebig bemalen und bekleben. Wenn die Farbe noch feucht ist, fungiert sie wie immer als Kleber
  • Gut trocknen lassen und mit Heißkleber auf die Holzplatte kleben
  • Das Naturmaterial und etwaige Deko mit Heiß- oder Bastelkleber aufkleben
  • Kerzen bei Bedarf am unteren Ende mit einem scharfen Messer „abziehen“, um den Umfang zu verkleinern und gut in die Gläser stecken
  • Fertig ist der Re-use Adventkranz

Viel Spaß beim Nachmachen- ich freue mich immer über Fotos!

Eure Michaela

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Was tust du eigentlich den ganzen Tag daheim?

So- heute war wieder einmal der Tag aller Tage. Von in der Früh bis zum Abend hat eines der Kinder gejammert, nach mir gerufen, hat meinen Fuß gestreichelt während ich am Klo gesessen bin und und und…

Eigentlich begann der Tag gut – ich durfte nach einer ziemlich ruhigen Nacht bis 7.00 Uhr schlafen.
Johannes war super drauf, Luisa war wie die letzten Tage etwas verschnupft und grummelig wie ein Bär. Passt, wie immer schauen wir im Bett noch ein Buch an – Geschrei und Gewein‘, welches Buch Mama als erstes lesen soll. Natürlich hat Mama beide gelesen, das zweite extra toll, weils ja das zweite war. Schlafanzüge werden ausgezogen – Johannes sein Reißverschluss wird wieder zu gemacht, schließlich wollte Luisa ihrem „lieben kleinen Bruder ja helfen“. Gewand musste natürlich selbst ausgesucht werden und das Frühstück richten dauerte wie so oft viel zu lang.
Das Haus schaut wüst aus, zusammen räumen mit zwei Kleinen eine Lebensaufgabe. Das Spielen im Regen war super, aber früher im Sommer haben sie immer länger draußen sein dürfen, das ist so gemein. Mittagesse schmeckt mittel und wenn Mama arbeitet wenn Johannes schläft ist Luisa mit dabei und möchte auch am Computer schreiben. Allein. Immer. Genau! Jetzt!
Papa kommt über Mittag nur kurz heim und geht dann wieder arbeiten – Arbeiten ist so blöd! Und sowieso macht Johannes alles kaputt und Mama hat allein am Klo nichts verloren. Einem ist heiß, der andere hat kalte Finger.
Nochmal ab in der Regen, am Vormittag waren wir ja so kurz draußen. Brot ist gagga und Johannes isst nur Wurst mit Essiggurkerl. Das von Luisa würde natürlich besser schmecken als das eigene.
Gemeinsames Duschen in der Badewanne macht irrsinnig viel Spaß, aber die ist sooo klein, da duschen wir das Bad natürlich mit. Beim Sandmann schauen schlafen beide fast ein, aber selbstverständlich wird dann doch noch Yakari geschaut.
Am Klo sitzt bestimmt der Puma vom Yakari, egal wie oft Mama hinter die Tür schaut. Die Bärenwindel ist nur halb so schön wie die Hasenwindel und die Gute Nacht Geschichte war gestern bei Papa viel schöner.

Dann machen beide ihre Augerl zu und schlummern selig – und das Mamaherz platzt fast vor Liebe und Freude. Und der Hoffnung, das morgen wieder ein so toller Tag beginnt. 😉 Und an eines muss ich immerzu denken: Damals v.K. (=vor Kindern) habe ich meine erste Mama-Freundin gefragt, was sie eigentlich den ganzen Tag so macht…

Bitte heute nicht ganz ernst nehmen 🙂
Eure Michaela

Laternen aus Eierkarton

Upcycling leicht gemacht

Juhuuu, St. Martin läutet die stille Zeit im Jahr ein- ganz Michaela-Style haben wir heuer wieder verwertet und „upgecycled“

Material

  • 2 Eierkartons (am besten 6er und aus Karton)
  • Seiden- oder Transparentpapier
  • Temperafarbe (= Wasserlösliche Flüssigfarbe)
  • fester Karton
  • Pfeifenputzer
  • Cutter
  • Heißkleber
  • Bastelkleber
  • Glitzer, Verziehrung jeglicher Art
  • LED-Teelicht

Umsetzung

  • Mit dem Cutter Löcher in die Eierkartons schneiden (bitte Vorsicht!). Da kannst du gerne kreativ sein. Ich habe es einfach gehalten – Siehe Bild
  • Die Eierkartons bemalen und beliebig bekleben.
  • Kurz trocknen lassen
  • Die Löcher mit Seiden- oder Transparentpapier und Bastelkleber von innen hinterkleben.
    • Seidenpapier klebt besser als Transparentpapier
    • unbedingt zuerst bemalen, dann hinterkleben. Kinder malen ansonsten das Papier an und somit scheint das Licht nicht durch
  • Die Eierkartons wie ein Viereck/Haus aneinander stellen. Dabei beachten das die unterschiedlichen Seiten der Kartons sich abwechseln. Also: Unterseite, Deckel, Unterseite, Deckel.
    • Wenn du Eierkartons der gleichen Marke verwendest, ergibt es sich, dass die beiden „Verschluss-Einbuchtungen“ sich ineinanderfügen (Siehe Foto). So bekommst du eine möglichst gerade Laterne
  • Die Kartons mit Heißkleber zusammenkleben
  • Die Kartons auf den festen Karton kleben und fest drücken (Achtung heiß!)
  • Festen Karton „in Form schneiden“
  • mit Bleistift oder Schere Löcher bohren und Pfeifenputzer als Henkel einziehen
  • Kerze rein und fertig ist eure upgecycelte Laterne!

Tipps:

  • Eigentlich verwende ich gerne echte Kerzen, aber das Material ist in diesem Fall so leicht entflammbar, bitte vorsicht!!!
  • Mein kleiner Bub hat noch eine recht kurze Konzentrationsspanne beim Basteln, daher habe ich mit ihm Plastik-Eierkartons marmoriert. (Diese hatte meine Schwiegermama zu Hause)

  • https://schutzengelmein.at/2019/03/11/marmorierte-ostereier/
    • Das Plastik ist hier sehr dünn, schmilzt mit Heißkleber. Ich habe die Laterne mit Nylonfaden zusammengebunden.
    • Das Schneiden der Löcher kannst du dir in diesem Fall auch sparen, da die Kerze durchs Plastik leuchten

Ich wünsche euch wunderschöne Laternenumzüge und eine stimmungsvolle Vorweihnachtszeit,
Eure Michaela

PS: Meine Weihnachtsspecial-Musikkurse starten bald,
gerne für mehr Infos bei mir melden

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Basteln mit Herbstschätzen

Jede, die schon einmal bei uns zu Hause war, hat sicher unseren riesigen Rostkastanienbaum bewundert. Unsere Kinder lieben diesen Baum sehr- im Frühling bestaunen sie die schnell wachsenden Blütenkerzen, im Sommer spendet er herrlichen Schatten und im Herbst können sie in riesigen Blätterhaufen hüpfen und die wunderschönen Kastanien fallen von den Bäumen. Im Oktober verbringen die beiden sehr viel Zeit unter dem Baum, sammeln Kastanien, legen Bilder damit, singen unser Blätterlied, wenn der Wind durch die Krone saust und die großen Blätter von den Ästen zieht. Und eines darf natürlich vor allem für Luisa nicht fehlen: Mit Kastanien und anderen Herbstschätzen basteln

Kastanien-Mobile

Material

  • Kastanien
  • Eicheln
  • Zapfen
  • Hagebutten und andere gefundene Herbstschätze
  • Spagat
  • kurze Äste, Holzreste u.ä.
  • Glockerl
  • Stopfnadel

Umsetzung

  • Kastanien, Eicheln etc. vorsichtig mit einem Akkubohrer durchbohren (lassen)
  • Mit Stopfnadel und Spagat die Herbstschätze auffädeln
  • 2-3 x wiederholen, bei größeren Holzresten vervielfachen
  • auf den kurzen Ast, die Holzreste u.ä. aufbinden
  • Bitte umbedingt darauf achten, dass der Spagat ca gleich lang ist bzw. gleich schwer, damit man es beim Aufhängen gut ausbalancieren kann

Luisa hatte schon letztes Jahr (da war sie noch nicht ganz 2 Jahre alt) großen Spaß daran, da sie vom ersten bis zum letzten Schritt dabei sein konnte.
Zuerst hat sie die Herbstschätze gesammelt, dann durfte sie ihrem Papa beim Bohren helfen und mit nur ein ganz wenig Hilfe die Schätze auffädeln. Sie kam von selbst auf die Idee, die Glockerl zu verwenden und hat sich die Plätze zum Aufhängen gesucht bzw. hat sie auch sehr viele der Mobiles verschenkt. Sie ist noch immer wahnsinnig stolz auf ihre Schätze und heuer konnte sie schon gar nicht mehr erwarten, wieder loszulegen.

Beim Fädeln und Gestalten sind euch und vor allem euren Kindern keine Grenzen gesetzt – günstig und besonders nachhaltig entsteht wunderschöne Herbstdeko für Haus und Garten.

Meldet euch wie immer gerne,
Eure Michaela

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Blätterketten

Der Herbst ist meine absolute Lieblingsjahreszeit, vor allem, wenn er so herrlich startet wie heuer. Bei uns in St. Nikolai werden wir schon jetzt fast täglich vom Nebel aufgeweckt, ein bisschen später begrüßen wir die Herbstsonne. Wir sammeln Kastanien und Nüsse, springen in Blätterhaufen und Regenpfützen. Und das Allerschönste: Die bunten Blätter fallen von den Bäumen…

Blätterketten – Material

  • Blätter, welche bunt bleiben, wenn sie trocknen (z.B. Obstbäume oder Ahorn, nicht Nuss oder Kastanie)
  • Ein Material, auf das aufgefädelt werden kann. (z.B. Schnur, Spagat oder wie bei uns ein Nussbaumblatt mit langem Stil)
  • Eventuell eine Stopfnadel
  • Wenn man mit Nussbaumblatt arbeitet eine Schnur/ein Spagat zum aufhängen

Blätterketten – Umsetzung

  • Am besten setzt euch entspannt auf die Wiese, unter den Baum, zu den Blättern in der Natur
  • mit dem Stil des Nussbaumblattes / der Stopfnadel ein Loch ins Blattinnere stechen und durchfädeln. Falls dein Kind sich noch schwer mit dem Durchstechen tut bzw. die Blätter oft zerreißt, kannst du ihm natürlich beim Durchstechen helfen.
  • Fädel so viele Blätter auf wie du gerne möchtest (natürlich kannst du die Blätterketten auch später verlängern)
  • Ketten z.B. an ein sonniges Platzerl am Baum hängen – so glitzern eure Blätterketten durch den Herbst

Es macht so viel Spaß, schaut so schön aus geht wirklich schnell – und nebenbei wird auch noch die Feinmotorik trainiert.

Viel Spaß beim Fädeln und herbstliche Natur genießen,

Eure Michaela

PS: Jetzt im Herbst haben wir wieder viel mehr Zeit zu basteln- ich freue mich schon jetzt darauf, unsere Ideen mit euch zu teilen.

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Schlafberatung – Wann und Wieso?

Der kindliche Schlaf ist sehr komplex, entwickelt sich erst im Laufe der ersten Lebensjahre und ist in vielen Familien eines der „Sorgenthemen“ von Mama und Papa.

Wann sollten sich die Eltern Hilfe bzw. fachliche Unterstützung holen?

Das lässt sich keinesfalls vereinheitlichen- jede Familie ist anders, jede Familie hat eigene Bedürfnisse und Wünsche. Was für die eine Mama ganz selbstverständlich ist, ist für den anderen Papa ein „Problem“. Manchmal tut es als Mama vielleicht einfach nur gut, zu hören, dass es ganz vielen Familien mit Kindern in diesem Alter so geht, weil es sich um die normale kindliche Schlafentwicklung handelt. Ganz oft kann die (langfristige) Veränderung von Einschlafgewohnheiten, Schlafsituationen und anderem aber auch eine Verbesserung der gesamten (Familien-) Schlafsituation mit sich bringen.

Mir als Schlafberaterin nach dem Konzept von 1001 Kindernacht ist am wichtigsten, die (Ein-)Schlafsituation, aber auch andere Bereiche des Familienlebens (z.B. Arbeit, Familienkonstellation, Tagesablauf, Fremdbetreuung etc.) zu besprechen und gemeinsam mit der Familie, der Mama und/oder dem Papa Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

In der ganzheitlichen Beratung ist es mir auch wichtig, nicht nur die Schlafsituation des Kindes zu besprechen, sondern unbedingt auch auf die Bedürfnisse aller Familienmitglieder (Eltern, im Haus wohnende Großeltern, Geschwister etc.) zu achten und diese zu berücksichtigen. Um das zu veranschaulichen könnt ihr euch gerne die folgenden KURZbeschreibungen von verschiedenen Beratungsanfragen durchlesen.

Melissa, 2. Kind, 20 Monate (Bruder 5 Jahre)
MELISSA schläft von Beginn an bei den Eltern im Familienbett, auch der große BRUDER, welcher sehr viel Platz braucht. Melissa schläft sehr unruhig, erwacht sehr oft bzw. meldet sich oft. Meistens braucht sie „ewig“ um einzuschlafen, will immer wieder aufstehen, spielen und beschäftigt werden.
MAMA fühlt sich durch den wenigen Schlaf sehr erschöpft. Das lange Einschlafen stört sie sehr.
PAPA ist aufgrund der Arbeit sehr wenig zu Hause

Konstantin, 1 Kind, 6 Wochen
KONSTANTIN lässt sich kaum ablegen, will viel Körperkontakt, nachts schläft sie oft am Bauch der Mama.
MAMA ist unsicher, möchte gerne mehr Informationen über die Schlafentwicklung, den Kinderschlaf.

Johanna, 11 Monate
JOHANNA wird in den Schlaf gestillt, nachts trinkt sie ca alle drei Stunden.
MAMA möchte gerne langsam gemeinsam mit Johanna ein anderes Einschlafritual finden, das nächtliche Stillen ist für sie ok.
PAPA unterstützt die Mama, möchte aber auch gerne seine Tochter in den Schlaf begleiten.

Leon, 8 Monate
LEON schläft bei Mama im Bett.
MAMA genießt das sehr.
PAPA hat Sorge, dass die Partnerschaft auf Dauer leidet.

Lena, 14 Monate
LENA schläft im eigenen Bett im eigenen Zimmer ein. Nachts ruft sie nach den Eltern, wird dann ins Elternbett gebracht oder Mama legt sich auf eine Matratze neben das Gitterbett. Manches Mal versucht Papa Lena im Zimmer zu beruhigen, damit Mama schlafen kann.
MAMA ist geschafft, müde. Macht sich Vorwürfe, weil sie tagsüber oft nicht genug Geduld für Lena hat.
PAPA möchte Lena helfen, macht sich Sorgen um seine Frau, weil sie so erschöpft ist.

Jana, 3 Jahre, kleine Schwester (5 Monate)
JANA möchte nicht alleine schlafen gehen, schläft gerne im eigenen Zimmer
SCHWESTER schläft im Beistellbett.
MAMA hat Sorge, dass sie Jana durch das Baby vernachlässigt, möchte unbedingt genügend Zeit alleine mit ihr haben.
PAPA übernimmt gerne eines der Kinder, Baby wird jedoch gestillt und er arbeitet auch im Schichtbetrieb.

Jürgen, 20 Monate
JÜRGEN wird nachts oft munter, ist teilweise 2 Stunden uns länger munter. Tagsüber schläft er einmal zwischen 2 und 3 Stunden.
MAMA ist übermüdet, oft nachts auch grantig, weil Jürgen nicht schläft. Sie möchte auf jeden Fall eine sofortige Besserung für Jürgen und auch sich.
PAPA schläft in einem anderen Zimmer, um für den Job fit zu sein.

Katharina, 10 Monate
KATHARINA schläft tagsüber ausschließlich im Tragetuch ein. Nachts schläft sie im Familienbett, wird einschlafgestillt.
MAMA genießt das Tragen im Tuch, möchte das aber nicht für immer beibehalten.
PAPA findet, dass Katharina anders einschlafen sollte, will nicht, dass sie verwöhnt wird. Familienbett ist (noch) ok für ihn.

Matteo, 2 Jahre
MATTEO schläft oft sehr unruhig im eigenen Zimmer. Hat bereits ein großes Bett mit Rausfallschutz
MAMA ist im 8. Monat schwanger, macht sich Gedanken, wie die Nächte mit Matteo werden, wenn das Baby da ist.
PAPA findet das unbegründet, so wie es kommt, kommt es.

Moritz, 27 Monate
MORITZ beginnt im Herbst mit der Kinderkrippe, wird nach Bedarf gestillt.
MAMA macht sich Gedanken, wie Moritz in der Krippe einschlafen wird, da er zu Hause meist mit Stillen einschläft
KINDERKRIPPE empfiehlt, unbedingt vor der Eingewöhnung abzustillen

Silvia, 10 Monate
SILVIA wird gestillt, hat ca. 8 Monate für 6 Stunden „durchgeschlafen“. Jetzt erwacht sie stündlich, ist teilweise schwer zu beruhigen und wieder in den Schlaf zu bringen
MAMA und PAPA machen sich Sorgen, dass es Silvia nicht gut geht, dass ihr etwas weh tut, möchten ihr unbedingt helfen.

Falls ihr gerne mehr Infos zum Thema Schlaf hättet, gerne Unterstützung oder ein Gespräch hättet meldet euch gerne bei mir!

Eure Michaela

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Musiksamen in Kinderherzen pflanzen mit Musikalischen Mitmachgeschichten

Musik verbindet, hebt die Laune und schafft eine vertraute, sichere Atmosphäre. Sie wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus, verbessert die Merkfähigkeit, fördert die Intelligenz, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit.
Die Liste ließe sich noch unendlich fortsetzen.

  • Wie bringst du deinem Kind Musik näher, wenn du dich selbst nicht gerade als musikalisch bezeichnen würdest?
  • Oder bist du selbst musikbegeistert und möchtest du deinem Kind das gerne weitergeben?
  • Bist du dir noch unsicher, ob du einen meiner Kurse „Musik, Rhythmus und Bewegung“ für euch buchen möchtest?

Meine Freundin Ilva hat es im Programmheft des Eltern-Kind-Zentrums Deutschlandsberg so schön formuliert:

Lasst mich Musik-Samen in Kinderherzen pflanzen

Als Kindergärtnerin habe ich eines besonders geliebt: Meine Morgenkreise. Ich habe mit den Kindern gesungen, getanzt, Geschichten erzählt, die Kinder mitgerissen, vereinnahmt und verzaubert. Auch wenn das jetzt übertrieben klingt- dafür hatte ich wirklich eine Gabe.
Im Laufe der Jahre haben sich in meinem Büro zu Hause zig (wirklich zig zig 😉 ) Bilderbücher, Vorlesebücher und Liederbücher- und Mappen angesammelt. Viele Klassiker wie das „Ich bin Ich“, aber auch geheime Schätze und selbstgeschriebene Geschichten und Lieder.

Das alles bündle ich gemeinsam mit meiner Liebe zur Musik in meinen musikalischen Mitmachgeschichten.

Innerhalb von ca. 45 Minuten versetzen sich deine Kinder in eine Geschichte oder identifizieren sich gar mit einer Rolle. Mit fröhlichen Liedern, Begleitmusik, Tänzen, Spielen, vielen unterschiedlichen Materialien und vielem mehr nehme ich deine Kinder mit auf eine Reise. Sie gehen zum Beispiel mit Raupe Nimmersatt auf Futtersuche, freuen sich mit dem Buchstabenbaum auf das Lesen und Schreiben, erleben mit dem Chamäleonvogel die Ostergeschichte, und gehen mit dem Ich bin Ich auf die Suche nach sich selbst. Die Musik begleitet und führt uns dabei- und pflanzt so den ersten Musik-Samen in Kinderherzen.

Alle voraussichtlichen Termine findet ihr auf der Homepage oder schreibt mir, dann sende ich euch gerne meinen Newsletter zu.

Tue dir und deinem Kind etwas Gutes!
Eure Michaela

Meldet euch noch heute bei mir:
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Rosa Bub und blaues Mädchen?

Eine Diskussion auf Facebook veranlasst mich, endlich über ein Thema zu schreiben, das mich schon seit meinen Praktikantinnen-Tagen im Kindergarten beschäftigt…

Schon seit jeher werden den Geschlechtern bestimmte Interessensgebiete, Handlungsfelder, Vorlieben zugeschrieben.
Mädchen spielen am liebsten mit Puppen, schauen sich Bücher an, lieben es zu malen. Im Garten schaukeln sie am liebsten oder spielen in der Sandkiste.
Buben toben im Bewegungsraum, spielen Pirat und Räuber und Gendarm oder bauen die tollsten Gebilde aus Bausteinen aller Art.
Mädchen lieben Kleider, rosa, Glitzer
Buben haben am liebsten dunkelblau und gefährliche Tiere auf ihrem T-shirt.
Mädchen helfen ihrer Mama gerne im Haushalt.
Buben fahren mit dem Traktor mit auf den Acker.
Mädchen sind das „angenehme“ und ruhige Geschlecht.
Buben sind laut und wild.
Typische Frauenberufe sind Frisörin, Kindergärtnerin, Verkäuferin.
Typische männliche Handlungsfelder sind die Baustelle oder Führungspositionen.

Ja, oft stimmt es- Buben interessieren sich oft für Fahrzeuge oder Ballsport und Mädchen umsorgen ihre Puppen.

Mein (morgen, Hilfe!) einjähriger Bub spielt, wenn er nicht gerade hinter seiner großen Schwester hinterher ist, fast ausschließlich mit Bällen oder verschiedenen Fahrzeugen. Mein Mädchen hingegen liebt es in ihrer Puppenküche zu kochen, zu malen und zeichnen oder ihre Puppis und Kuscheltiere zu umsorgen und spazieren zu fahren.
ABER: Johannes schläft am allerliebsten mit seinem rosa Stoffwindeln und seinem rosa Kuschelhasen ein. Luisa liebt alles was blau ist – Kleider, Spangerl, Spielzeug, Kuscheltiere, Autositz… alles ist blau.

Wer sagt uns, was Mädchen dürfen und Buben sollen?

Meine Kinder sind noch sehr klein, daher „dürfen“ sie auch in der Öffentlichkeit anziehen und spielen was sie wollen (bzw. was ihre Mami will 😉 ). Aber schon jetzt werden wir manchmal schief angesehen, wenn Johannes eine Blumenhose trägt oder mit seinem Hasi kuschelt.

Vor ein paar Wochen war Luisa am Boden zerstört, weil wir ihre zu kleinen Kleider eingepackt haben, um sie einem „Mädchen-Baby“ zu borgen. Sie hat sie wieder aus der Tasche gerissen, weil diese nicht dem Baby gehören, sonder ihrem „Nannes“.
Ich war hin und her gerissen. Was tue ich jetzt? Wie erkläre ich meiner nicht mal dreijährigen Tochter, dass es „Mädchengewand“ und „Bubenkleidung“ gibt? Wie wäre es für mich, für meinen Mann, wenn Johannes ein Kleid anziehen möchte?

Nach langem Hin und Her haben wir beschlossen, dass das „Mädchen-Baby“ Luisas Kleider ausborgen darf. Nur ihr absolutes Lieblingskleid haben wir behalten- „Nannes will, blau Kleid da“
Meine Tochter musste (wegen mir??) das erste Mal einen Kompromiss eingehen, sich der Gesellschaft fügen.
Mein Mama-Herz hat geweint. Wegen meiner traurigen Tochter, aber auch wegen der eingeschränkten Möglichkeiten meiner beiden Kinder. Denn seien wir uns ehrlich: Was müsste sich mein Johannes mit Kleid spätestens im Kindergarten aber auch in seinem erwachsenen Umfeld anhören? Früher oder später würde ihm die Freude vergehen und er sich an andere anpassen.


Versteht mich bitte nicht falsch!!! Es ist nicht mein sehnlichster Wunsch, dass Mein Bub Kleider anzieht oder mein Mädchen Baggerfahrerin wird. Aber wäre es nicht wunderbar, wenn sie von Kindheit an frei entscheiden dürften, was ihnen am besten gefällt ohne zu hinterfragen, was Familie, Freunde, Nachbarn dazu sagen?


Studien belegen, dass Erwachsene ein Kind sehr unterschiedlich behandeln, je nachdem, ob sie davon ausgehen, dass es sich dabei um ein Mädchen oder einen Jungen handelt.

Seavey, Katz, and Zalk beobachteten 1975, dass Erwachsene verschiedenes Spielzeug auswählen, wenn sie mit einem 3 Monate alten Kind spielen, abhängig davon ob sie glaubten, sie hätten ein Mädchen oder einen Jungen vor sich. Das Kind im gelben Strampler wurde 1/3 der ProbandInnen als Mary, 1/3 als Johnny vorgestellt und 1/3 bekam keinen Hinweis aufs Geschlecht. Für Mary wurde häufiger die Puppe gewählt, für Johnny der Football. Wurden den Erwachsenen keine Informationen über das Geschlecht gegeben, wählten Männer häufiger das neutrale Spielzeug (Beißring) und berührten das Kind weniger, Frauen nutzen stereotyperes Spielzeug (Puppe bzw. Football) und suchten mehr Körperkontakt.
Ohne Informationen ob Mädchen oder Junge tippten 57% der Männer und 70% der Frauen auf einen Jungen (Es war ein Mädchen in allen Fällen), und begründeten ihre Vermutung z.B. mit der Kraft oder dem wenigen Haar.
https://rosa-hellblau-falle.de/2018/04/baby-x-experimente/

Die Rosa-Hellblau-Falle

Beim Googlen für den Artikel stieß ich auf den Ausdruck „Die Rosa-Hellblau-Falle. Das spricht mir so sehr aus meiner Seele! Wie oft habe ich mich geärgert, weil es jegliches Baby-Zeug nur in rosa oder blau gab? Wie oft ärgere ich mich, weil es fast ausschließlich nur blaue, graue, dunkle Bubenkleidung gibt? Was spricht gegen gelb, rot, grün, orange? Was spricht gegen eine Einhornschultasche für Buben? Was spricht gegen eine Baggerfahrerin? Gegen einen weiblichen Wirbelwind und einen männlichen Dauerkuschler?

Wir Erwachsene leben mit Vorstellungen und Ideen, wie die Welt grundsätzlich „funktioniert“ bzw. wir gerne hätten, dass sie funktioniert. Weltanschauung, Beziehungsmodelle, Familienleben, Berufsleben, Verpflichtungen, Werte… die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
Bei jungen Kindern ist das anders: Sie leben in der Gegenwart, im Hier und Jetzt. Sie verfolgen Sehnsüchte, Wünsche, Hoffnungen, die aus ihrem tiefsten Inneren, nicht geformt oder verändert von anderen.

Was setze ich auf mein Visionboard (Haha, kurze Anmerkung: Ich bin jetzt Ringana-Partnerin 😉 ) für meine Kinder, was wünsche ich mir für sie?

  • Stärke, um sich zu trauen sie selbst zu sein
  • Freude, das zu tun, was sie wollen
  • Achtsamkeit, anderem und „fremdem“ gegenüber

das Thema ist unendlich für mich, ich denke da folgt eine Fortsetzung… 😉

Eure Michaela

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Meine Gedanken zu „Die Elternschule“

Gestern wurde der Dokumentarfilm „Die Elternschule“ ausgestrahlt. Ich bin ehrlich, viel habe ich nicht geschafft- es hat mich zu sehr aufgewühlt, mich zu sehr erschreckt, mich zu schnell zu traurig gemacht…

Ich versuche gerade einen klaren Kopf zu behalten und klare Worte zu formulieren.
Aber wie soll das bitte gehen?

  • Kinder werden nachts stundenlange alleine gelassen, damit sie lernen, die Nachtruhe einzuhalten.
  • Kinder werden an Armen und Beinen festgehalten, damit sie die Flasche nicht verweigern können.
  • Schon im Trailer erbricht ein Kind, dass nicht essen will

Die behandelnden Ärzte sprechen von großen Erfolgen und von Heilung…

  • Ist Erfolg, wenn man das Kind bricht?
  • Die Seelen der Kinder verletzt?
  • Sie traumatisieren?
  • Kinder aufgeben und „erstillen“?

Meine Tochter hat jahrelang kaum geschlafen, ich stand hochschwanger bis zu 15/20 Mal pro Nacht auf. Teilweise war sie bis zu drei Stunden munter oder brauchte eine gefühlte Ewigkeit um einzuschlafen.
Ich verstehe also, wenn man am „Eltern sein“ verzweifelt und sich Hilfe sucht. Ich weiß, wie man sich fühlt, wenn man vor Müdigkeit keinen klaren Gedanken mehr fassen kann. Ich weiß, wie viel Geld man bereit ist auszugeben, um etwas zur Ruhe zu kommen.
Ich weiß, wie es ist, sich immer und immer wieder zu fragen, was man nur falsch macht.

Bitte, liebe Mamas und Papas! Falsch, ist nicht, sich Hilfe zu suchen. Falsch ist, als medizinische, psychologische, beratende Fachkraft solche „Hilfe“ anzubieten!!!

Bitte, liebe Mamas und Papas! Jede Familie muss ihren eigenen Weg finden. Kein Weg ist der „richtige“, der „eine“. Für die eine Familie ist das Konzept nach 1001 Kindernacht passend, andere Familien wählen eine andere Art der Hilfe.

Aber bitte, bitte, bitte!!! Hört auf euer Herz. Hört auf euren Verstand. Hört auf eure Kinder! HÖRT AUF EUER HERZ und steht diesem Film, diesem Weg, dieser Art der Erziehung kritisch gegenüber, seht nicht den „Erfolg“, seht die Kinder, seht die Qualen, die Trennungsangst, die Machtlosigkeit und tut alles dafür, dass das eure lieben Spätze nicht fühlen müssen.

Heute kurz und knapp, sonst wirds wirr warr…
Eure Michaela

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