Nikoläuse aus Kartonrollen

Schon in wenigen Tagen ist Nikolaustag! Wir sind fleißig am Basteln- in den nächsten Tagen könnt ihr euch auf verschiedenste Bastelideen freuen.

Material

  • Kartonrollen
  • Temperafarbe (flüssige Farbe)
  • Weiße Wolle, Watte u.ä.
  • Schere
  • Kleber

Umsetzung

  • Auf einem Ende der Rolle beidseitig schneiden, sodass sich ein Spitz ergibt
    • TIPP: Für meinen nächsten Basteltipp benötigt ihr die Kartonreste, bitte aufbewahren
  • Mit Pinsel oder Fingern die Rolle rot bemalen
    • TIPP: Jüngere Kinder tun sich mit den Fingern leichter und schaffen es eher großflächig zu malen. Am liebsten verwenden sie die gesamten Handflächen zum „Gatschen“.
    • BITTE lasst euren jüngeren Kindern den Freiraum in ihrer Möglichkeit zu malen und beobachtet, wie stolz sie sind.
  • Das Gesicht und das Kreuz mit den Fingerspitzen aufmalen
  • Wollfäden schneiden oder Watte reißen und als Bart aufkleben
    • TIPP: Wenn ihr die Wolle/Watte in die nasse Farbe drückt, benötigt ihr nicht zusätzlich Kleber. Wenn ihr die Farbe trocknen lasst, zuerst mit Kleber einen Strich unter den Mund auftragen
  • Trocknen lassen und als Deko, Geschenk, Spielzeug etc verwenden.

Ich freue mich auf die kommende bastel-reiche Zeit.

Meldet euch jederzeit gerne,

Eure Michaela

Nervenkekse nach Hildegard von Bingen

In dieser sehr besonderen Zeit kann man sich nicht genug Unterstützung fürs eigene Nervenkostüm holen – warum nicht auch g’schmackig?

Rezept

  • 250 g Dinkelmehl
  • 125 g Butter
  • 50 g Honig
  • 1 Ei
  • 15 g Zimt
  • 5 g Muskat
  • Prise Nelkenpulver
  • Zitronenabrieb

Zubereitung

  • Alle Zutaten zu einem festen Teig vermengen
  • Für mindestens eine Stunde kalt stellen
  • Kekse beliebig ausstechen (bei uns sind es Engerl und Wuggerl- unsere beiden Familien-Zeichen 😉 )
  • Rohr auf 180°C vorheizen und ca 15-20 Minuten backen

Tipp

  • Wenn ihr es lieber süßer wollt, könnt ihr mit Birkenzucker, Dattelsüße etc nachsüßen

Ich wünsche euch eine möglichst ruhige, entspannte und sorgenfreie Zeit!
In nächster Zeit werde ich euch vermehrt mit Zeit-vertreiben-mit-Kindern-Tipps versorgen.

Bleibt gesund,
Eure Michaela

Zeitumstellung – wie gehen wir damit um?

Alle Eltern von Kleinkindern wissen es – die Zeitumstellung kann wirklich anstrengend sein. Manche Kinder passen sich recht schnell an, manche Kinder brauchen bis zu zwei Wochen, um sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen.

Wir haben eine Langschläferin und einen Frühaufsteher zu Hause. Luisa schläft gerne und oft bis 7.30/8.00 Uhr, Johannes ist monatelang um 5.30/6.00 Uhr aus dem Bett gehüpft. Seit ca. einem Monat schläft er ENDLICH etwas länger, manchmal darf ich sogar bis 7.00 Uhr im Bett bleiben.

Und Jetzt? Zeitumstellung…

Vermutlich wird Johannes morgen und die folgenden Tage/Wochen wieder um 6.00 Uhr aus dem Bett hüpfen. Damit meine ich übrigens wirklich hüpfen- nur sehr selten wird Mama-gekuschelt und ruhig in den Tag gestartet 🙂

Ich habe mich jetzt jahrelang darüber geärgert, mich beschwert, wie anstrengend das immer ist, gehofft, dass die Zeitumstellung abgeschafft wird. Heuer, 2020, war für uns als Familie in vielerlei Hinsicht schwierig. Doch eines habe ich dadurch gelernt: Situationen anzunehmen, generell entspannter zu sein und jeden Moment zu genießen.

Wie werden wir also mit der heutigen Zeitumstellung umgehen?

Heute Abend dürfen unsere Kinder ausnahmsweise länger munter bleiben (Sie sind noch recht klein und haben eigentlich noch ziemlich fixe Zubettgeh-Zeiten). Da Papa arbeitet, dürfen sie sich aussuchen, ob ich ihnen vorlese, ob wir etwas Besonderes spielen oder vielleicht wollen sie sich einen Film ansehen.

Morgen früh und die nächsten Tage werden sie vermutlich trotzdem früher munter werden, vor allem unser Sausewind Johannes. Früher hätte ich mich darüber geärgert, dass ich so früh aufstehen muss, wäre genervt und müde gewesen.

Aber wisst ihr was?

Johannes und ich werden unsere Zeit zu zweit einfach genießen. Zug spielen, vorlesen, Frühstück für Luisa vorbereiten. Denn seien wir uns ehrlich? Wie oft kommt in einer Familie Exclusivzeit zu kurz? Ich drehe den Spieß einfach um:

DANKE, liebe Zeitumstellung, dass du mir Exclusiv-Zeit mit meinem Sausewind schenkst!
DANKE, dass ich eine Stunde länger Zeit für meine Kinder, Haushalt und Garten habe!
DANKE, dass ich eine Stunde länger mit meinem Mann verbringen darf!

Auch wenn es vielleicht anstrengend wird – versucht etwas Positives zu sehen – Mindset ist alles 😉

Eure Michaela

06644077349 / info@schutzengelmein.at

Babykekse ohne Zucker -aus 3 Zutaten

Heute gibts ein tolles Rezept für alle Mamis (und natürlich Papis), die ihren kleinen Beikost-Essern etwas Gesundes zum Knabbern zaubern wollen – und das echt flott und mit nur drei Zutaten

Zutaten

  • Eine sehr reifen Banane (100-120g)
  • 250 g Dinkelmehl
  • 100 g weiche Butter
  • etwas Mehl zur Teigverarbeitung

Zubereitung

  • Banane mit einer Gabel zerdrücken
  • Mit Dinkelmehl und Butter in eine Schüssel geben und gut verkneten
  • Teig kühl stellen und eine 1/2 Stunde kalt stellen
  • Teig ca 5mm ausrollen und Kekse ausstechen
  • im vorgeheiztem Rohr (180°C) ca 10-12 Min backen

Tipps

  • Für Fingerfood-Anfänger: Sticks formen, dann kann euer Baby gut greifen und „lutschen“
  • Lassen sich gut einfrieren und tauen schnell auf

Viel Spaß beim Backen für eure kleinen (und vielleicht größeren) Schätze! Meinem kleinen Neffen schmeckt seine gesunde Nascherei sehr 😉

Eure Michaela

info@schutzengelmein.at , 06644077349 , www.schutzengelmein.at

Warum ist Qualitätszeit für unsere Kinder so wichtig, Michaela?

Unser regelmäßiges Michaela-Blog-Special: Zwei Michaelas teilen ihre Gedanken zum selben Thema mit euch

MICHAELA PICHLER

Wir waren die letzten Tage gemeinsam am Meer und haben so richtig genossen! Zeit für uns gemeinsam, Zeit für uns allein, Zeit zu zweit mit Mama oder Papa – Qualitätszeit pur!

Im Alltag ist das oft schwieriger: Haushalt, Arbeit, Erledigungen wollen uns oft einen Strich durch die Rechnung machen.

Qualitäts-Oasen schaffen

Wir versuchen uns zu Hause Qualitäts-Oasen zu schaffen. Das sind z.B. völlig arbeitsfreie Tage, handyfreie Stunden und Zeit mit Mama und Papa alleine.

Aber vor allem unsere kleinen Qualitäts-Oasen genießen unsere Kinder sehr: Am Morgen liebt Johannes unsere Zweisamkeit in der Küche wenn Luisa noch schläft. Zu Mittag genießt Luisa unsere Kuschel- und Ruhezeit am Sofa, wenn Johannes noch schläft. Gemeinsames Schaukeln, Sandkuchen Bauen, Spazieren gehen, Tiere besuchen oder „einfach nur“ zusammen sein stärkt unsere Bindung, das Selbstvertauen, unsere Familien-Gemeinschaft.

Ja- manches Mal ist es anstrengend für mich. Meistens hätte ich 5 andere Dinge im Kopf, die auch zu erledigen wären. Manches Mal vergesse ich, wie wichtig diese Zeit für uns ist und am Ende des Tages habe ich das Gefühl, die Kinder sind nur „nebenbei gelaufen“.

Das sind die Zeiten, in denen ich alles als anstrengend empfinde, die Kinder unausgeglichen wirken und ich ultra leicht gereizt bin. Ich habe oft tagelang ein schlechtes Gewissen, die Kinder hängen am Rockzipfel und beschäftigen sich gar nicht mehr selbst bzw. alleine. Meistens ist es dann mein Mann, der den Stopp-Knopf drückt, mir verdeutlicht, was bei uns los ist- in der Regel fühle ich mich dann erstmal unverstanden und bin grantig 🙂 Schnell merke ich aber, dass er Recht hat…

Ich lege das Handy weg, lasse die Arbeit liegen und wir haben wieder unsere kleinen Oasen. Fast sofort merke ich, wie die Kinder ruhiger werden, wir uns gegenseitig entschleunigen. In weiterer Folge ruhen wir alle wieder in uns selbst, Mama und Papa können wieder in Ruhe Dinge erledigen und gemeinsame Zeit genießen.

Vielleicht ist eure gezielt gewählte Qualitätszeit eine Massage, ein gemeinsamer Kurs, Bilderbuchzeit vor dem Schlafen gehen oder das gemeinsame Kochen.  Egal was euch als Familie gut tut – lieb gewonnene Gewohnheiten tun euch als Familie, aber vor allem auch euren Kindern ungemein gut und sie werden es euch durch mehr Ruhe und Gelassenheit danken.

Meldet euch wie immer gerne bei mir,
Eure Michaela (Pichler)

MICHAELA MAGG

Familien sind die kleinste Einheit der Gesellschaft. Das erste Lernen von Werten, Regeln, Moralvorstellungen, Rollenverteilungen etc. geschieht in der Familie. Familie ist der Ort, an dem Kinder sich frei entfalten dürfen und an dem sie etwas über die Welt da draußen erfahren können. Sie dürfen sich entwickeln, Dinge ausprobieren und im geschützten Rahmen lernen.

Außerdem machen Kinder die ersten Bindungserfahrungen in ihrer Familie.
Bindung ist Leben – denn ohne die Verbindung zu anderen Menschen können wir nicht überleben. Je jünger der Mensch, umso abhängiger ist er von Personen, die sich um ihn kümmern, ihn lieben, annehmen und ihm erlauben, sich zu entwickeln.

Qualitätszeit vereint genau diese beiden Punkte. Es bedeutet, dass Mama oder Papa eine gewisse Zeit am Tag intensiv mit ihrem Kind verbringen. In dieser Zeit gibt es keine Ablenkung – nur das Gemeinsame Erleben oder Tun ist wichtig. Dabei lernen nicht nur die Eltern etwas über ihre Kinder, sondern auch die Kinder nehmen ihre Eltern mit all ihren Facetten wahr. Zusätzlich wird durch das Gemeinsam sein die Bindung zueinander und der Selbstwert gestärkt, man fühlt sich gesehen, angenommen und geliebt. Oft entstehen in solchen intensiven Momenten die schönsten Erinnerungen.

Eine Herausforderung wird das gemeinsame, unabgelenkte Zeit verbringen natürlich dann, wenn der Alltag stressig ist, viel gearbeitet wird um Geld zu verdienen oder mehrere Geschwister in der Familie leben. Manchmal passiert es, dass ältere Geschwister dann ,,unten durchfallen“, weil sie ja die Größeren sind und (vermeintlich) besser zurückstecken können. Wichtig ist, dass man sich einfach über die Umstände bewusst ist und für sich selbst einen Plan hat, wie jeder zu seiner ganz besonderen, ganz eigenen Zeit kommen kann. Oft gibt es kleine Zeitintervalle, die man für kurze, aufmerksame Gespräche, ein gemeinsames Lied oder eine kleine Kuscheleinheit nutzen kann.

Je nach Alter und Entwicklungsstand gibt es natürlich verschiedene Aktivitäten, die sich für eine gemeinsame Zeit anbieten. Für Babys werden gerne Massagen genutzt, Kleinkinder und Kinder backen, spielen, musizieren oder kuscheln gerne. Ein Teenager fühlt sich vielleicht gesehen und wertgeschätzt, wenn man mit ihm auf eine Limonade ins Kaffeehaus geht und sich mit ihm über seine Interessen unterhält.
Das Bedürfnis nach Wertschätzung, Anerkennung und Gesehen werden endet jedoch nicht mit dem Erwachsen werden. Ab einem gewissen Alter sind dann eher Freunde oder Partner diejenigen, mit denen man gerne Qualitätszeit verbringt.

Sommer,Sonne, Familienzeit…

In den letzten Wochen war es sehr ruhig bei mir. Das hatte einige Gründe.

Meine Familie hatte einen sehr schwierige Zeit mit vielen Sorgen. Aber eigentlich müsste ich das in Gegenwartsform verfassen 🙂 Langsam gewöhnen wir uns aber an alles Neue und es wird zu unserem neuen Alltag. Alle, die mich kennen wissen, sowas lässt mich (auf Dauer) nicht verzagen. Doch ich brauchte und brauche Zeit für mich, um in mich zu gehen, um mich ein wenig um mich selbst zu kümmern und auch um mich wieder selbst zu finden.

Außerdem brauchte ich eines ganz dringend: Kuschelzeit

Kuschelzeit mit meinen Kindern. Kuschel- und Redezeit mit meinem Mann, Kuschelzeit mit meiner Mama und meinen Geschwistern.

Jetzt im Sommer genießen wir unsere gemeinsame Zeit ganz besonders: Wir strolchen in der Umgebung herum, genießen die schattigen Plätze unter unseren Bäumen, bemalen Steine, massieren uns gegenseitig die Füße, reiben uns mit Sonnencreme (=Wasser) ein und plantschen im Pool. Es gibt die eine oder andere Musikalische Mitmachgeschichte, aber sonst ist es doch eher ruhig.

Ich wäre aber nicht ich, wenn das lange so wäre 🙂

In meinem Kopf bilden sich langsam neue Projekte aus, neue Partnerschaften bilden sich und Pläne werden geschmiedet.


Wenn die Zeit reif ist, werde ich euch natürlich sofort berichten 🙂
Genießt bis dahin den Sommer, eure Zeit im Garten, mit euren Kindern und Lieblingsmenschen!

Eure Michaela

Zeit für MICH

Ich werde sehr oft gefragt, wie ich das schaffe, mein Leben zu managen: Zwei kleine Kinder, Haus, Mann, Freunde, zwei Selbstständigkeiten. Ganz ehrlich? Manchmal weiß ich das selber nicht so genau. Manchmal geht alles wie von selbst, manchmal habe ich das Gefühl, ich versinke im Chaos.

Im Laufe des letzten Jahres habe ich ein paar wichtige „Credos“ für mich gelernt/entwickelt/entdeckt:

Wenn du etwas liebst, ist es keine Arbeit im herkömmlichen Sinne

Ich liebe meine beiden Standbeine. Ich liebe es, Menschen und Familien ein Stück weit zu begleiten, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ich liebe es, mit Kindern zu musizieren, ihnen meine Liebe zur Musik weiterzugeben und Elten „Werkzeuge“ in die Hand zu geben.

Natürlich ist es anstrengend, mein Terminkalender ist teilweise zum Bersten voll und ich arbeite oft abends, wenn andere sich schon am Sofa entspannen. ABER: Ich liebe, was ich tue. Deshalb nehme ich es oft gar nicht als Arbeit im herkömmlichen Sinn wahr.

Ja, manche Dinge, die ich gerne machen würde, fallen vielleicht (kurzzeitig) aus meinem Leben. Manche Freundin würde mich gerne öfter sehen, manchen Film verpasse ich. ABER: Ich weiß, auf lange Sicht ist es mir wert.

Mache das, was dir gut tut und umgebe dich mit Menschen, die dir gut tun

Manchmal höre ich, dass es egoistisch ist, einfach das zu tun, was einem selbst gut tut. JA! Es ist egoistisch. Aber wann haben wir Mamas schon die Möglichkeit egoistisch zu sein? Außerdem habe ich mir meine beiden Standbeine nicht aus egoistischen Gründen aufgebaut – ganz im Gegenteil! Ich wollte Zeit für meine Kinder haben, ihnen etwas bieten, ihnen eine wundervolle Kindheit bereiten. Das ist egoistisch?

Ja, zu manchen Menschen habe ich weniger Kontakt als noch vor einem Jahr. ABER: Ich habe gelernt, dass ich nicht für alle da sein kann, dass ich mir meine Kraftreserven gut einteilen muss und dass ich meine Energie und Lebensfreude nur dann erhalten kann, wenn ich lerne NEIN zu sagen (Ja, das schreibe ich übrigens gerade, um es mir selbst wieder in den Sinn zu rufen)

Ja, wir bleiben manchmal ganz bewusst zu Hause, chillen in der Sonne, spazieren zu etwaigen Tieren, genießen die Viersamkeit. Auch das ist vielleicht eine Art Egoismus – aber who cares? Uns tut es gut und wir genießen unsere Familienzeit ganz bewusst. Wir haben eine irrsinnig schwere Zeit hinter uns – wer uns da noch Egoismus vorwirft, hat den Sinn des Lebens wirklich nicht verstanden

Nimm dir Zeit für dich – auch wenn es täglich nur 10 Minuten sind

Das ist wahrscheinlich das wichtigste Credo, aber auch das schwierigste.
Jede Mama weiß, die eigenen Wünsche kommen zum Schluss, die eigenen Bedürfnisse werden hinten angestellt. Ich gehöre zu den Müttern, die schon in die Stammbücher geschrieben hat, dass sie einmal Mama sein wollen. Als unsere Große ein Baby war, kannte ich nichts anderes als Mama sein, ich würde sogar sagen, ich habe mich darin fast verloren.

Versteht mich nicht falsch- ich genieße (fast, haha) jede Sekunde mit meinen Kindern, aber mittlerweile habe ich eines gelernt: Geht es mir gut, geht es meinen Kindern gut. Geht es meinen Kindern gut, geht es meiner Ehe gut. 🙂

Ich versuche mir Inseln zu schaffen, in denen ich Zeit für mich, nur für mich habe. Sei es eine Stunde walken gehen, ALLEINE kochen oder 10 Minuten auf der Schaukel oder in der Hängematte entspannen.

Manches Mal ist es notwendig, diese Zeit in meinen Terminkalender einzutragen, so blöd wie das klingt. ABER: Wir Mamas wissen, unsere Alleine-Zeit ist das erste, das gestrichen wird, wenn es etwas hektischer wird.

Heute gibt es einen ganz klaren Call to action für dich:

Traue dich“egoistisch“ zu sein und Qualitätszeit mit dir alleine zu verbringen. Trau dich NEIN zum 5 Spieletreffen der Woche zu sagen, um Qualtitätszeit mit deinen Kindern zu verbringen. Trau dich dein Leben so zu verändern, dass es für deine Familie und dich passend ist, nicht für deine Umgebung!

Eure Michaela

Modellieren leicht gemacht

Leider hatte ich heuer keine Zeit, es vor dem Vatertag zu schreiben, ich bin aber so stolz auf meine zwei, ich muss es euch einfach zeigen!

Wir haben heuer für Papa und die Opas mit selbsthärtendem Ton Figuren modelliert. Meine zwei kleinen hatten riesigen Spaß dabei – und haben sich kreativ ausgelebt. Und das Schönste: Beide hatten völlig freie Hand und haben es genau so gemacht wie sie wollten und konnten.

Auch wenn es nicht „perfekt“ ist – was ist schon perfekt? Wer sagt uns eigentlich, dass alles „perfekt“ sein muss? Luisa und Johannes sind wahnsinnig stolz auf ihre Gebilde und Figuren. Papa und die Opas (und Mama und die Omas 🙂 ) haben sich sehr über ihre persönlichen Geschenke gefreut.

Material

  • Selbsthärtender Ton bzw. Modelliermasse
  • Tempera – oder Acrylfarbe
  • Stricknadel
  • Faden, Schnur, Band

Umsetzung

  • Dein Kind kann mit der Modelliermasse formen, arbeiten, tun. Hab Vertrauen in dein Kind und lasse es selbst arbeiten – es entstehen wundervolle (altersentsprechende) Gebilde und Formen
  • Wenn ihr die Figuren aufhängen wollt, mit einer Stricknadel ein Loch bohren
  • Gut trocknen lassen (mindestens 24 Stunden)
  • Beliebig bemalen. Auch hier gilt: Lass dein Kind frei gestalten, es muss keine Figur „perfekt“ bemalt sein

Voilá! Fertig ist eure wunderschöne Deko für Wand und Co!

Habe ich schon erwähnt, wie groß meine eigene Freude über diese Gestalten meiner Kinder ist? 🙂

Viel Spaß beim freien Basteln und Modellieren,

Eure Michaela

Apfel-Karotten-Nuss-Aufstrich

Wir haben heute das Regenwetter genutzt und uns wieder mal in der Küche ausgetobt. Der Aufstrich ist gesund und die Kids lieben ihn! Win – Win

Zutaten

  • 250 g Topfen
  • 1 große Karotte
  • 1-2 säuerliche Äpfel
  • 2 EL geriebene Nüsse
  • Etwas Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  • Karotten und Äpfel fein reiben
  • mit allen anderen Zutaten vermengen
  • genießen

Viel Spaß beim Nachkochen,
Eure Michaela

PS: Ab nächster Woche darf ich wieder mit Musikkursen und Musikalischen Mitmachgeschichten starten, jippiiiie!

Mohn-Topfentorte (ohne Mehl) und Rhabarbertarte

Ich liebe es zu backen – heuer bekamen unsere beiden Omas ganz unterschiedliche Leckereien, beides hat super geschmeckt und war einfach und recht schnell fertig. Einmal eine weizenfreie und sehr gute Mohn-Topfentorte mit Himbeerspiegel, einmal eine sauleckere Rhabarbertarte.

Mohn-Topfentorte

Zutaten

Für die Mohnschicht

  • 100 g handwarme Butter
  • 4 Eier
  • 120 g Staubzucker
  • 150 g Mohn, gerieben
  • 70 g Haselnüsse, gerieben
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt

Für die Topfenschicht

  • 250 g Topfen
  • 250 ml Schlagobers
  • 250 ml Joghurt
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 5 Blatt Gelantine
  • Schale und Saft von einer halben Zitrone

Für den Himbeerspiegel

  • 300 g Himbeeren (oder andere Beeren)
  • 50 g Staubzucker
  • 3 Blatt Gelantine

Zubereitung

  • MOHNSCHICHT: Eier trennen und Butter, Zucker und Dotter schaumig schlagen
  • Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und abwechselnd mit der Mohn/Nuss-Mischung unterheben
  • Bei Belieben Zimt dazu
  • Die Masse in eine Springform füllen und im vorgeheizten Rohr bei 170° C 35 Minuten backen
  • TOPFENSCHICHT: Topfen mit Zuckern, Vanillezucker und Joghurt verrühren
  • Gelantine einweichen, ausdrücken, im erwärmten Zitronensaft auflösen und unter die Topfencreme mengen
  • Kalt stellen
  • HIMMBEERSPIEGEL: Himbeeren und Zucker aufkochen und pürrieren, eingeweichte Gelantine einrühren und kalt stellen

Rhabarbertarte

Zutaten

Für den Teig

  • 1/4 kg Mehl
  • 1/8 kg Butter
  • 10 dag Zucker
  • 2 Dotter
  • 1 EL Milch
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Für den Belag

  • 1/2 kg Rhabarber
  • 5 dag Biskotten
  • Zimt
  • 15 dag Zucker
  • Butter
  • 1 Ei oder etwas Milch

Zubereitung

  • Teigzutaten zu einem Mürbteig verkneten und eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen
  • Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden
  • Zwei Drittel vom Teig ausrollen und in eine ausgefettete Tarteform legen, dabei darauf achten, dass auch der Rand ausgekleidet ist
  • Mit einer Gabel mehrmals in den Teig stechen
  • Die Biskotten fein verbröseln und 2/3 davon mit der Hälfte des Zuckers vermengen und über den Teigboden streuen
  • Rhabarberstücke darauf verteilen
  • Die restlichen Biskottenbrösel mit 2 EL Butter, etwas Zimt und dem restlichen Zucker verbröseln und den Rhabarber damit abdecken
  • Den restlichen Teig dünn ausrollen und den Kuchen damit abdecken, mit Ei oder Milch bestreichen
  • Mit der Gabel wieder mehrmals in den Teig stechen
  • Bei 220° C 25 Minuten backen, lauwarm servieren

Meine beiden hatten wieder sehr viel Spaß daran, für ihre Omas etwas zu backen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nach-backen,

Eure Michaela