Sommer,Sonne, Familienzeit…

In den letzten Wochen war es sehr ruhig bei mir. Das hatte einige Gründe.

Meine Familie hatte einen sehr schwierige Zeit mit vielen Sorgen. Aber eigentlich müsste ich das in Gegenwartsform verfassen 🙂 Langsam gewöhnen wir uns aber an alles Neue und es wird zu unserem neuen Alltag. Alle, die mich kennen wissen, sowas lässt mich (auf Dauer) nicht verzagen. Doch ich brauchte und brauche Zeit für mich, um in mich zu gehen, um mich ein wenig um mich selbst zu kümmern und auch um mich wieder selbst zu finden.

Außerdem brauchte ich eines ganz dringend: Kuschelzeit

Kuschelzeit mit meinen Kindern. Kuschel- und Redezeit mit meinem Mann, Kuschelzeit mit meiner Mama und meinen Geschwistern.

Jetzt im Sommer genießen wir unsere gemeinsame Zeit ganz besonders: Wir strolchen in der Umgebung herum, genießen die schattigen Plätze unter unseren Bäumen, bemalen Steine, massieren uns gegenseitig die Füße, reiben uns mit Sonnencreme (=Wasser) ein und plantschen im Pool. Es gibt die eine oder andere Musikalische Mitmachgeschichte, aber sonst ist es doch eher ruhig.

Ich wäre aber nicht ich, wenn das lange so wäre 🙂

In meinem Kopf bilden sich langsam neue Projekte aus, neue Partnerschaften bilden sich und Pläne werden geschmiedet.


Wenn die Zeit reif ist, werde ich euch natürlich sofort berichten 🙂
Genießt bis dahin den Sommer, eure Zeit im Garten, mit euren Kindern und Lieblingsmenschen!

Eure Michaela

Zeit für MICH

Ich werde sehr oft gefragt, wie ich das schaffe, mein Leben zu managen: Zwei kleine Kinder, Haus, Mann, Freunde, zwei Selbstständigkeiten. Ganz ehrlich? Manchmal weiß ich das selber nicht so genau. Manchmal geht alles wie von selbst, manchmal habe ich das Gefühl, ich versinke im Chaos.

Im Laufe des letzten Jahres habe ich ein paar wichtige „Credos“ für mich gelernt/entwickelt/entdeckt:

Wenn du etwas liebst, ist es keine Arbeit im herkömmlichen Sinne

Ich liebe meine beiden Standbeine. Ich liebe es, Menschen und Familien ein Stück weit zu begleiten, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ich liebe es, mit Kindern zu musizieren, ihnen meine Liebe zur Musik weiterzugeben und Elten „Werkzeuge“ in die Hand zu geben.

Natürlich ist es anstrengend, mein Terminkalender ist teilweise zum Bersten voll und ich arbeite oft abends, wenn andere sich schon am Sofa entspannen. ABER: Ich liebe, was ich tue. Deshalb nehme ich es oft gar nicht als Arbeit im herkömmlichen Sinn wahr.

Ja, manche Dinge, die ich gerne machen würde, fallen vielleicht (kurzzeitig) aus meinem Leben. Manche Freundin würde mich gerne öfter sehen, manchen Film verpasse ich. ABER: Ich weiß, auf lange Sicht ist es mir wert.

Mache das, was dir gut tut und umgebe dich mit Menschen, die dir gut tun

Manchmal höre ich, dass es egoistisch ist, einfach das zu tun, was einem selbst gut tut. JA! Es ist egoistisch. Aber wann haben wir Mamas schon die Möglichkeit egoistisch zu sein? Außerdem habe ich mir meine beiden Standbeine nicht aus egoistischen Gründen aufgebaut – ganz im Gegenteil! Ich wollte Zeit für meine Kinder haben, ihnen etwas bieten, ihnen eine wundervolle Kindheit bereiten. Das ist egoistisch?

Ja, zu manchen Menschen habe ich weniger Kontakt als noch vor einem Jahr. ABER: Ich habe gelernt, dass ich nicht für alle da sein kann, dass ich mir meine Kraftreserven gut einteilen muss und dass ich meine Energie und Lebensfreude nur dann erhalten kann, wenn ich lerne NEIN zu sagen (Ja, das schreibe ich übrigens gerade, um es mir selbst wieder in den Sinn zu rufen)

Ja, wir bleiben manchmal ganz bewusst zu Hause, chillen in der Sonne, spazieren zu etwaigen Tieren, genießen die Viersamkeit. Auch das ist vielleicht eine Art Egoismus – aber who cares? Uns tut es gut und wir genießen unsere Familienzeit ganz bewusst. Wir haben eine irrsinnig schwere Zeit hinter uns – wer uns da noch Egoismus vorwirft, hat den Sinn des Lebens wirklich nicht verstanden

Nimm dir Zeit für dich – auch wenn es täglich nur 10 Minuten sind

Das ist wahrscheinlich das wichtigste Credo, aber auch das schwierigste.
Jede Mama weiß, die eigenen Wünsche kommen zum Schluss, die eigenen Bedürfnisse werden hinten angestellt. Ich gehöre zu den Müttern, die schon in die Stammbücher geschrieben hat, dass sie einmal Mama sein wollen. Als unsere Große ein Baby war, kannte ich nichts anderes als Mama sein, ich würde sogar sagen, ich habe mich darin fast verloren.

Versteht mich nicht falsch- ich genieße (fast, haha) jede Sekunde mit meinen Kindern, aber mittlerweile habe ich eines gelernt: Geht es mir gut, geht es meinen Kindern gut. Geht es meinen Kindern gut, geht es meiner Ehe gut. 🙂

Ich versuche mir Inseln zu schaffen, in denen ich Zeit für mich, nur für mich habe. Sei es eine Stunde walken gehen, ALLEINE kochen oder 10 Minuten auf der Schaukel oder in der Hängematte entspannen.

Manches Mal ist es notwendig, diese Zeit in meinen Terminkalender einzutragen, so blöd wie das klingt. ABER: Wir Mamas wissen, unsere Alleine-Zeit ist das erste, das gestrichen wird, wenn es etwas hektischer wird.

Heute gibt es einen ganz klaren Call to action für dich:

Traue dich“egoistisch“ zu sein und Qualitätszeit mit dir alleine zu verbringen. Trau dich NEIN zum 5 Spieletreffen der Woche zu sagen, um Qualtitätszeit mit deinen Kindern zu verbringen. Trau dich dein Leben so zu verändern, dass es für deine Familie und dich passend ist, nicht für deine Umgebung!

Eure Michaela

Modellieren leicht gemacht

Leider hatte ich heuer keine Zeit, es vor dem Vatertag zu schreiben, ich bin aber so stolz auf meine zwei, ich muss es euch einfach zeigen!

Wir haben heuer für Papa und die Opas mit selbsthärtendem Ton Figuren modelliert. Meine zwei kleinen hatten riesigen Spaß dabei – und haben sich kreativ ausgelebt. Und das Schönste: Beide hatten völlig freie Hand und haben es genau so gemacht wie sie wollten und konnten.

Auch wenn es nicht „perfekt“ ist – was ist schon perfekt? Wer sagt uns eigentlich, dass alles „perfekt“ sein muss? Luisa und Johannes sind wahnsinnig stolz auf ihre Gebilde und Figuren. Papa und die Opas (und Mama und die Omas 🙂 ) haben sich sehr über ihre persönlichen Geschenke gefreut.

Material

  • Selbsthärtender Ton bzw. Modelliermasse
  • Tempera – oder Acrylfarbe
  • Stricknadel
  • Faden, Schnur, Band

Umsetzung

  • Dein Kind kann mit der Modelliermasse formen, arbeiten, tun. Hab Vertrauen in dein Kind und lasse es selbst arbeiten – es entstehen wundervolle (altersentsprechende) Gebilde und Formen
  • Wenn ihr die Figuren aufhängen wollt, mit einer Stricknadel ein Loch bohren
  • Gut trocknen lassen (mindestens 24 Stunden)
  • Beliebig bemalen. Auch hier gilt: Lass dein Kind frei gestalten, es muss keine Figur „perfekt“ bemalt sein

Voilá! Fertig ist eure wunderschöne Deko für Wand und Co!

Habe ich schon erwähnt, wie groß meine eigene Freude über diese Gestalten meiner Kinder ist? 🙂

Viel Spaß beim freien Basteln und Modellieren,

Eure Michaela

Apfel-Karotten-Nuss-Aufstrich

Wir haben heute das Regenwetter genutzt und uns wieder mal in der Küche ausgetobt. Der Aufstrich ist gesund und die Kids lieben ihn! Win – Win

Zutaten

  • 250 g Topfen
  • 1 große Karotte
  • 1-2 säuerliche Äpfel
  • 2 EL geriebene Nüsse
  • Etwas Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  • Karotten und Äpfel fein reiben
  • mit allen anderen Zutaten vermengen
  • genießen

Viel Spaß beim Nachkochen,
Eure Michaela

PS: Ab nächster Woche darf ich wieder mit Musikkursen und Musikalischen Mitmachgeschichten starten, jippiiiie!

Mohn-Topfentorte (ohne Mehl) und Rhabarbertarte

Ich liebe es zu backen – heuer bekamen unsere beiden Omas ganz unterschiedliche Leckereien, beides hat super geschmeckt und war einfach und recht schnell fertig. Einmal eine weizenfreie und sehr gute Mohn-Topfentorte mit Himbeerspiegel, einmal eine sauleckere Rhabarbertarte.

Mohn-Topfentorte

Zutaten

Für die Mohnschicht

  • 100 g handwarme Butter
  • 4 Eier
  • 120 g Staubzucker
  • 150 g Mohn, gerieben
  • 70 g Haselnüsse, gerieben
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt

Für die Topfenschicht

  • 250 g Topfen
  • 250 ml Schlagobers
  • 250 ml Joghurt
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 5 Blatt Gelantine
  • Schale und Saft von einer halben Zitrone

Für den Himbeerspiegel

  • 300 g Himbeeren (oder andere Beeren)
  • 50 g Staubzucker
  • 3 Blatt Gelantine

Zubereitung

  • MOHNSCHICHT: Eier trennen und Butter, Zucker und Dotter schaumig schlagen
  • Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und abwechselnd mit der Mohn/Nuss-Mischung unterheben
  • Bei Belieben Zimt dazu
  • Die Masse in eine Springform füllen und im vorgeheizten Rohr bei 170° C 35 Minuten backen
  • TOPFENSCHICHT: Topfen mit Zuckern, Vanillezucker und Joghurt verrühren
  • Gelantine einweichen, ausdrücken, im erwärmten Zitronensaft auflösen und unter die Topfencreme mengen
  • Kalt stellen
  • HIMMBEERSPIEGEL: Himbeeren und Zucker aufkochen und pürrieren, eingeweichte Gelantine einrühren und kalt stellen

Rhabarbertarte

Zutaten

Für den Teig

  • 1/4 kg Mehl
  • 1/8 kg Butter
  • 10 dag Zucker
  • 2 Dotter
  • 1 EL Milch
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Für den Belag

  • 1/2 kg Rhabarber
  • 5 dag Biskotten
  • Zimt
  • 15 dag Zucker
  • Butter
  • 1 Ei oder etwas Milch

Zubereitung

  • Teigzutaten zu einem Mürbteig verkneten und eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen
  • Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden
  • Zwei Drittel vom Teig ausrollen und in eine ausgefettete Tarteform legen, dabei darauf achten, dass auch der Rand ausgekleidet ist
  • Mit einer Gabel mehrmals in den Teig stechen
  • Die Biskotten fein verbröseln und 2/3 davon mit der Hälfte des Zuckers vermengen und über den Teigboden streuen
  • Rhabarberstücke darauf verteilen
  • Die restlichen Biskottenbrösel mit 2 EL Butter, etwas Zimt und dem restlichen Zucker verbröseln und den Rhabarber damit abdecken
  • Den restlichen Teig dünn ausrollen und den Kuchen damit abdecken, mit Ei oder Milch bestreichen
  • Mit der Gabel wieder mehrmals in den Teig stechen
  • Bei 220° C 25 Minuten backen, lauwarm servieren

Meine beiden hatten wieder sehr viel Spaß daran, für ihre Omas etwas zu backen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nach-backen,

Eure Michaela

Freies Gestalten – unendliche Kreativität

Schon in meiner Zeit als Kindergartenpädagogin war es mir sehr wichtig: Die Kinder sollten möglichst viel Freiraum haben, vieles selbst entscheiden können und auch selbst kreativ sein.

Was ist Kreativität eigentlich?

Kreativ sein, heißt für mich nicht nur zu gestalten, zu basteln, zu malen oder zu zeichnen. Nein, da gehört viel mehr dazu bzw. geht damit einher!

Unter kreativ sein verstehe ich, selbst experimetieren zu dürfen, eigene Ideen umzusetzen und vor allem selbstständig oder mit ein klein wenig Hilfe Problemlösungen zu finden – und das in allen Lebensbereichen.

Einerseits natürlich beim Malen, Basteln und Gestalten, andererseits aber auch beim Konstruieren, Erfinden von Spielen, Langeweile überbrücken, Konflikte lösen und noch vieles, vieles mehr.

Durch gelebte Kreativität im Alltag lernen Kinder (und natürlich auch Erwachsene) zum Beispiel

  • mit Langeweile umzugehen, was ihr Suchtverhalten beeinflusst
  • eigene Ideen umzusetzen, was ihnen Selbstvertrauen gibt
  • Problemlösungen zu finden, was die sozial-emotionale Kompetenz fördert

Wie fördere ich die Kreativität meiner Kinder?

In diesem Blog beschränke ich mich heute auf die Kreativität im gestalterischen Bereich, da es sonst viel zu lange werden würde. (Ich werde bestimmt noch andere Beiträge dazu schreiben) Eines möchte ich aber unbedingt nochmal erwähnen: Darf dein Kind gestalterisch kreativ sein, erlernt es viele Fähigkeiten, die ihm auch in anderen Lebensbereichen helfen.

Kreativität kann nur dann entstehen, wenn dein Kind frei gestalten darf. Viele Eltern wünschen sich fertige Produkte, „die nach etwas aussehen“ und greifen daher in den gestalterischen Prozess ihres Kindes ein. Zum Beispiel helfen sie beim Auschneiden und Kleben, malen auf das Blatt des Kindes oder geben Material und Utensilien vor.

Auch wenn das natürlich nur lieb gemeint ist, werden die eigenen Ideen der Kinder dadurch teilweise übergangen, das Erfolgserlebnis und der Stolz, etwas selbst geschaffen zu haben bleibt aus und teilweise verlieren sie die Lust am Basteln und Malen.

Deshalb gilt, wie auch in vielen anderen Bereichen:

Der Weg ist das Ziel

  • Ja, Kinder zerschnipseln dann unzählige Blätter und alles landet am Boden
  • Ja, Kinder malen und zeichnen dann etwas, was du nicht erkennst
  • Ja, hättest du es ausgeschnitten, hätte man die Form erkannt
  • Ja, der Kleber wird dann teilweise am Tisch landen, nicht am Papier
  • Ja, die schönen Farben vermischen sich und alles wird zu einer braunen Suppe
  • Ja, dein Kind wird manchmal frustriert sein (dann kann natürlich hin und wieder unterstützt werden)
  • Ja, …

Aber:

  • Ja, dein Kind lernt unglaublich schnell, motorisch mit Schere und Kleber umzugehen
  • Ja, dein Kind entwickelt selbst Ideen und setzt sie (manchmal mit Hilfe) um
  • Ja, dein Kind weiß ganz genau, was und warum es etwas gemalen hat
  • Ja, dein Kind versteht, das sich Farben durch Mischen ändern
  • Ja, dein Kind ist stolz, weil es selbst etwas gestaltet hat
  • Ja, dein Kind lernt, selbstständig an ein Problem heranzugehen und es zu lösen
  • Ja, dein Kind durchläuft viele Entwicklungsprozesse, die es stärken
  • Ja, dein Kind lernt auf vielen Ebenen
  • Ja, …

Beide Listen würden sich unendlich fortsetzen lassen.

Alle, die mich persönlich kennen, wissen, dass es mir sehr wichtig ist, meinen Kindern viele Möglichkeiten zu bieten, mittels derer sie selbst etwas kreieren und gestalten können. Sie lieben es beide mit der Schere alles mögliche zu zerschneiden, zu kleben und anzumalen.

Luisa malt und zeichnet unheimlich gerne, zeichnete auch schon sehr früh erste „Kopffüßer“ (=Menschen) und beginnt jetzt auch andere Figuren, Tiere etc. zu malen. Wenn ich sie als Kindergärtnerin beobachte, sehe ich ihre unglaublichen Ideen, die sie mit Freude umsetzt und stolz präsentiert. Wenn ich sie als Mama beobachte, bin ich unglaublich stolz auf sie und freue mich über ihre gebastelten Schätze.

Würde ich in ihre gestalterischen Prozesse eingreifen, würden sie sich viel mehr auf mich und meine Ideen verlassen. Da meine Kinder von klein auf gewohnt sind, frei zu malen und gestalten entstehen jetzt wundervolle Kunstwerke, auf die die beiden irrsinnig stolz sind und gerne präsentieren.

Liebe Mamas und Papas- seid mutig und lasst euren Kindern Freiräume und räumt ihren eigenen Ideen viel Raum und Zeit ein – sie werden es euch auf ewig danken!

Kurze Erklärung zum Bild:

Luisa hat alle Figuren aus der Serie „Mia and Me“ gezeichnet. Dabei handelt es sich um Feen, Einhörner, Drachen und andere Fantasiewesen. Die Federn symbolisieren die Flügel der Feen und des Einhorns, die Ohren oder Haare der anderen Wesen und ähnliches. Sie hat alle Figuren aus ihrem Gedächnis heraus gezeichnet, die Federn haben die Farben, die die Figuren in der Serie wirklich haben.

Und Ja: Meine 3,5 jährige Tochter darf fernsehen, und dann auch noch etwas so unpädagogisches… 😉

Ich freue mich wie immer auf Rückmeldungen, Bilder etc,
Eure Michaela

06644077349 / info@schutzengelmein.at

Frühlingsblumen aus Joghurtbechern

Heute zeige ich euch eine frühlingshafte Bastelei einer ganz lieben Freundin und ihrer Tochter. Wie immer ganz leicht umsetzbar, ressourcensparend und für kein bis wenig Geld.

Material

  • kleine Joghurtbecher (Die Marke erwähne ich jetzt nicht. 🙂 Mittlerweile gibt es bestimmt einige Anbieter dieser schönen bunten Becher)
  • Grüne Folie
  • Schnur oder Band
  • eventuell Stock, Ast oder ähnliches
  • Schere
  • Cutter
  • Bastelkleber

Umsetzung

  • Joghurtbecher gut auswaschen und trocknen lassen
  • Mit der Schere beliebig die Becher einschneiden. dabei sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt
  • Mit dem Cutter in die Mitte des Bodens ein Loch stechen und eine Schnur oder ein Band einfädeln und verknoten
  • Wenn ihr wollt, aus der grünen Folie Blätter ausschneiden und auf die Bänder kleben
  • Die fertigen Blumen an einen Stock, Ast, in den Baum, in Sträucher, auf die Veranda oder den Balkon hängen
  • Und fertig sind eure Immer-bunten Blumen für den Garten

Tipps

  • Wenn ihr „nur“ einfärbige Becher zu Hause habt einfach mit Acrylfarbe bemalen
  • Diese frühlingshaften Blumen eignen sich ganz wunderbar als Geschenk, z.B. zu Muttertag
  • Hättest du gerne einen Blumenstrauß? Setze die Blumen einfach auf Schaschlikspieße – Voilá! Fertig ist dein bunter Strauß für Oma, Uroma, Tante und Co!

Viel Spaß beim kreativen Umsetzen- ich freue mich auf eure Bilder,

Eure Michaela

Was brauchst du, um gut zu schlafen?

Viele Kinder wissen genau, was sie brauchen (würden), um gut zu schlafen. Dunkelheit, ein Nachtlicht, Kuscheltier, Mama und Papa, etwas zu trinken… die Liste lässt sich individuell fortsetzen.

Unsere Luisa wandert nachts immer vom Geschwisterbett ins Elternbett. Da es für mich als Mama langsam eng wird zwischen Mann und Kindern, haben wir in letzter Zeit oft darüber gesprochen, was für uns alle guten Schlaf ausmacht und was wir dafür benötigen.

Ich, die Mama, würde mir nachts oft mehr Platz wünschen, außerdem ist mir oft schrecklich heiß.

Mein Mann, der Papa, wünscht sich, weniger oft geweckt zu werden, da er sehr früh aufstehen muss. Gut wäre auch, wenn er um einiges früher schlafen ginge.

Johannes, bald 2, sagt natürlich noch nicht viel. Aber wir wissen, dass er Nähe braucht- zu seiner Schwester im Geschwisterbett und vor allem zur Mama auf der anderen Seite.

Luisa, bald 3,5 Jahre, weiß genau, was sie benötigt: Das Wissen, dass wir alle da sind ist ihr am wichtigsten. Aber sie hat auch viele nächtliche „Helferlein„: Ihre Mama-Laiberl, Puppi, Sandmann, diverse Kuscheltiere und vieles mehr 😉

Um mit ihr gemeinsam ihre Einstellung zum Schlaf positiv zu gestalten, habe ich sie dabei begleitet, als sie alles gemalt hat, was sie zum Schlafen braucht.

Sie hat für alles Platz gefunden: Mama und Papa in der Nähe, ihr geliebter Johannes, ihre Mama-Laiberl, ihre beschützenden Kuscheltiere.

Diese Visualisierung hilft uns allen, die Schlafsituation möglichst optimal zu gestalten. Außerdem hat Luisa die Möglichkeit, ihre Wünsche und Bedürfnisse in Ruhe auszudrücken.

TIPP:

Hilfreich kann es außerdem sein, Alpträume zu zeichnen und sich dann gemeinsam Lösungen zu überlegen und diese auch zu zeichnen. Zum Beispiel könnte das ein Geist sein, der auf einmal ganz bunt ist. Bindet euer Kind unbedingt in den Lösungsprozess ein, das ermöglicht ihm, selbst zu überlegen, was ihm helfen könnte.

Meldet euch gerne, wenn ihr mehr Infos haben möchtet,

Eure Michaela

Besondere Zeiten erfordern besondere Ideen

Die derzeitige Gesamtsituation stellt viele Menschen vor besondere Herausforderungen: Kurzarbeit oder Kündigung, Homeoffice und Homescooling, Kein direkter Kontakt zu Familie und Freunden. Die Kinder vermissen ihre Großeltern, möchten gerne mit den Nachbarskindern spielen oder dürfen die Wohnung nicht verlassen.

In dieser besonderen Zeit habe ich meinen Traum wahr gemacht und letzte Bänder zu meiner Anstellung durchtrennt – nach Ende meiner Karenz werde ich nicht mehr in meinen Job als (Sonder-)Kindergartenpädagogin zurückkehren und bin „Selbstständig only“.

Trotz dieser herausfordernden Zeit fühle ich, es ist richtig so – ich liebe meine zwei selbstständigen Standbeine:

Mit Schutzengelmein kann ich Familien unterstützen und mit Kindern unendlich viel Spaß haben – die Hauptgründe, warum ich damals Kindergärtnerin werden wollte.

Natürlich kann ich jetzt einiges nicht wie gewohnt anbieten: Kurse fallen aus, andere Angebote müssen angepasst werden.

Als die ersten Verodnungen in Kraft traten, dachte ich gleich:

Entweder jammern oder so richtig durchstarten

Nach ein paar Tagen voller Sorgen und natürlich auch etwas Gejammere habe ich mein Programm so gut wie es geht auf Online-Angebote umgestellt.

Mittels Videokonferenz-Software biete ich einmal wöchentlich meine beliebten Musikalischen Mitmachgeschichten an. Jede Woche nehme ich eure Kinder mit auf eine musikalische Reise durch Bilderbuchklassiker und meine Lieblingsgeschichten.

Meine Musik-Kurse fallen derzeit leider aus. Meine Kinder und ich schicken den Familien immer wieder einen digitalen musikalischen Gruß, da wir unsere lieben Musik-Minis und Musik-Maxis schon sehr vermissen. Wir freuen uns, wenn wir uns bald wieder sehen!

Auch Anleitung zur Babymassage klappt online toll. Ich habe sogar den Eindruck, die Babys sind enspannter und machen länger mit. Ich vermute, das liegt daran, dass sie ihr bekanntes Umfeld nicht verlassen und auch ich als fremde Person nicht direkt mit ihnen in Kontakt trete (was ich natürlich schon etwas vermisse). Sie nehmen zum Beispiel auch keine fremden Gerüche wahr und haben das Gefühl, ungestörte Zweisamkeit mit Mama oder Papa zu teilen.

Einen Anstieg an Anfragen merke ich im Bereich Schlafberatung – auch hier kann ich mittels Videokonferenz-Software unterstützen. Derzeit biete ich vor allem Gespräche mit einzelnen Familien an, da diese kurzfristig und recht beliebig stattfinden können. Außerdem ist es nur bei diesen Einzelgesprächen möglich, auf die Bedürfnisse der Familie einzugehen und gemeinsam verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten zu finden.

Neben meinen Frühstückstreffen „Kinderschlaf“ für alle Familien, die eine Kinderschlafberatung in Anspruchgenommen haben, biete ich auch für interessierte Eltern einen Workshop zum Thema Kinderschlaf an – beides derzeit natürlcih auch online.

Alles gut reden?

Nein! Aber eines ist klar – durch Jammern wurde noch niemandem geholfen.

Sicher, ich habe enorme Einbußen und das zu Beginn meiner „Selbstständigkeit only“. Aber ich versuche das beste daraus zu machen, genieße die viele Zeit mit meinen Kindern in unserem Garten. Wir kochen und backen viel, machen Ausflüge zu all unseren Nachbars-Tieren oder genießen einfach nur Sandkiste und Co.

Von einem bin ich überzeug:

Wer jetzt neue Wege findet und sich diese auch zutraut, wird danach mit Erfolg belohnt!

Eure Michaela

info@schutzengelmein.at / 06644077349

Kochutensilien im Re-use-Style

Ich gebs zu- die Idee hab ich bei meiner lieben Kollegin abgeschaut. Meine Kinder lieben es!
Eigentlich mag ich es nicht so gern, wenn meine Kinder mit Lebensmitteln spielen. In manchen Fällen kann man aber eine Ausnahme machen. In diesem Fall werden die Lebensmittel eine lange Zeit verwendet und auch die Fläschchen werden wiederverwendet.

Material

  • kleine, recht bruchsichere Fläschchen mit Schraubverschluss (ich mach jetzt keine Werbung, aber ihr könnt euch zusammenreimen, welche ich verwendet habe)
  • trockene Lebensmittel eurer Wahl
  • Heißkleber

Umsetzung

  • Lebensmittel mit Trichter einfüllen
  • Heißkleber in den Schraubverschluss
  • schnell zuschrauben und trocknen lassen

Voilá – fertig sind eure Kochutensilien im Re-use-Style

Viel Spaß beim Kochen,
Eure Michaela

06644077349 / info@schutzengelmein.at