Blätterketten

Der Herbst ist meine absolute Lieblingsjahreszeit, vor allem, wenn er so herrlich startet wie heuer. Bei uns in St. Nikolai werden wir schon jetzt fast täglich vom Nebel aufgeweckt, ein bisschen später begrüßen wir die Herbstsonne. Wir sammeln Kastanien und Nüsse, springen in Blätterhaufen und Regenpfützen. Und das Allerschönste: Die bunten Blätter fallen von den Bäumen…

Blätterketten – Material

  • Blätter, welche bunt bleiben, wenn sie trocknen (z.B. Obstbäume oder Ahorn, nicht Nuss oder Kastanie)
  • Ein Material, auf das aufgefädelt werden kann. (z.B. Schnur, Spagat oder wie bei uns ein Nussbaumblatt mit langem Stil)
  • Eventuell eine Stopfnadel
  • Wenn man mit Nussbaumblatt arbeitet eine Schnur/ein Spagat zum aufhängen

Blätterketten – Umsetzung

  • Am besten setzt euch entspannt auf die Wiese, unter den Baum, zu den Blättern in der Natur
  • mit dem Stil des Nussbaumblattes / der Stopfnadel ein Loch ins Blattinnere stechen und durchfädeln. Falls dein Kind sich noch schwer mit dem Durchstechen tut bzw. die Blätter oft zerreißt, kannst du ihm natürlich beim Durchstechen helfen.
  • Fädel so viele Blätter auf wie du gerne möchtest (natürlich kannst du die Blätterketten auch später verlängern)
  • Ketten z.B. an ein sonniges Platzerl am Baum hängen – so glitzern eure Blätterketten durch den Herbst

Es macht so viel Spaß, schaut so schön aus geht wirklich schnell – und nebenbei wird auch noch die Feinmotorik trainiert.

Viel Spaß beim Fädeln und herbstliche Natur genießen,

Eure Michaela

PS: Jetzt im Herbst haben wir wieder viel mehr Zeit zu basteln- ich freue mich schon jetzt darauf, unsere Ideen mit euch zu teilen.

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Schlafberatung – Wann und Wieso?

Der kindliche Schlaf ist sehr komplex, entwickelt sich erst im Laufe der ersten Lebensjahre und ist in vielen Familien eines der „Sorgenthemen“ von Mama und Papa.

Wann sollten sich die Eltern Hilfe bzw. fachliche Unterstützung holen?

Das lässt sich keinesfalls vereinheitlichen- jede Familie ist anders, jede Familie hat eigene Bedürfnisse und Wünsche. Was für die eine Mama ganz selbstverständlich ist, ist für den anderen Papa ein „Problem“. Manchmal tut es als Mama vielleicht einfach nur gut, zu hören, dass es ganz vielen Familien mit Kindern in diesem Alter so geht, weil es sich um die normale kindliche Schlafentwicklung handelt. Ganz oft kann die (langfristige) Veränderung von Einschlafgewohnheiten, Schlafsituationen und anderem aber auch eine Verbesserung der gesamten (Familien-) Schlafsituation mit sich bringen.

Mir als Schlafberaterin nach dem Konzept von 1001 Kindernacht ist am wichtigsten, die (Ein-)Schlafsituation, aber auch andere Bereiche des Familienlebens (z.B. Arbeit, Familienkonstellation, Tagesablauf, Fremdbetreuung etc.) zu besprechen und gemeinsam mit der Familie, der Mama und/oder dem Papa Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

In der ganzheitlichen Beratung ist es mir auch wichtig, nicht nur die Schlafsituation des Kindes zu besprechen, sondern unbedingt auch auf die Bedürfnisse aller Familienmitglieder (Eltern, im Haus wohnende Großeltern, Geschwister etc.) zu achten und diese zu berücksichtigen. Um das zu veranschaulichen könnt ihr euch gerne die folgenden KURZbeschreibungen von verschiedenen Beratungsanfragen durchlesen.

Melissa, 2. Kind, 20 Monate (Bruder 5 Jahre)
MELISSA schläft von Beginn an bei den Eltern im Familienbett, auch der große BRUDER, welcher sehr viel Platz braucht. Melissa schläft sehr unruhig, erwacht sehr oft bzw. meldet sich oft. Meistens braucht sie „ewig“ um einzuschlafen, will immer wieder aufstehen, spielen und beschäftigt werden.
MAMA fühlt sich durch den wenigen Schlaf sehr erschöpft. Das lange Einschlafen stört sie sehr.
PAPA ist aufgrund der Arbeit sehr wenig zu Hause

Konstantin, 1 Kind, 6 Wochen
KONSTANTIN lässt sich kaum ablegen, will viel Körperkontakt, nachts schläft sie oft am Bauch der Mama.
MAMA ist unsicher, möchte gerne mehr Informationen über die Schlafentwicklung, den Kinderschlaf.

Johanna, 11 Monate
JOHANNA wird in den Schlaf gestillt, nachts trinkt sie ca alle drei Stunden.
MAMA möchte gerne langsam gemeinsam mit Johanna ein anderes Einschlafritual finden, das nächtliche Stillen ist für sie ok.
PAPA unterstützt die Mama, möchte aber auch gerne seine Tochter in den Schlaf begleiten.

Leon, 8 Monate
LEON schläft bei Mama im Bett.
MAMA genießt das sehr.
PAPA hat Sorge, dass die Partnerschaft auf Dauer leidet.

Lena, 14 Monate
LENA schläft im eigenen Bett im eigenen Zimmer ein. Nachts ruft sie nach den Eltern, wird dann ins Elternbett gebracht oder Mama legt sich auf eine Matratze neben das Gitterbett. Manches Mal versucht Papa Lena im Zimmer zu beruhigen, damit Mama schlafen kann.
MAMA ist geschafft, müde. Macht sich Vorwürfe, weil sie tagsüber oft nicht genug Geduld für Lena hat.
PAPA möchte Lena helfen, macht sich Sorgen um seine Frau, weil sie so erschöpft ist.

Jana, 3 Jahre, kleine Schwester (5 Monate)
JANA möchte nicht alleine schlafen gehen, schläft gerne im eigenen Zimmer
SCHWESTER schläft im Beistellbett.
MAMA hat Sorge, dass sie Jana durch das Baby vernachlässigt, möchte unbedingt genügend Zeit alleine mit ihr haben.
PAPA übernimmt gerne eines der Kinder, Baby wird jedoch gestillt und er arbeitet auch im Schichtbetrieb.

Jürgen, 20 Monate
JÜRGEN wird nachts oft munter, ist teilweise 2 Stunden uns länger munter. Tagsüber schläft er einmal zwischen 2 und 3 Stunden.
MAMA ist übermüdet, oft nachts auch grantig, weil Jürgen nicht schläft. Sie möchte auf jeden Fall eine sofortige Besserung für Jürgen und auch sich.
PAPA schläft in einem anderen Zimmer, um für den Job fit zu sein.

Katharina, 10 Monate
KATHARINA schläft tagsüber ausschließlich im Tragetuch ein. Nachts schläft sie im Familienbett, wird einschlafgestillt.
MAMA genießt das Tragen im Tuch, möchte das aber nicht für immer beibehalten.
PAPA findet, dass Katharina anders einschlafen sollte, will nicht, dass sie verwöhnt wird. Familienbett ist (noch) ok für ihn.

Matteo, 2 Jahre
MATTEO schläft oft sehr unruhig im eigenen Zimmer. Hat bereits ein großes Bett mit Rausfallschutz
MAMA ist im 8. Monat schwanger, macht sich Gedanken, wie die Nächte mit Matteo werden, wenn das Baby da ist.
PAPA findet das unbegründet, so wie es kommt, kommt es.

Moritz, 27 Monate
MORITZ beginnt im Herbst mit der Kinderkrippe, wird nach Bedarf gestillt.
MAMA macht sich Gedanken, wie Moritz in der Krippe einschlafen wird, da er zu Hause meist mit Stillen einschläft
KINDERKRIPPE empfiehlt, unbedingt vor der Eingewöhnung abzustillen

Silvia, 10 Monate
SILVIA wird gestillt, hat ca. 8 Monate für 6 Stunden „durchgeschlafen“. Jetzt erwacht sie stündlich, ist teilweise schwer zu beruhigen und wieder in den Schlaf zu bringen
MAMA und PAPA machen sich Sorgen, dass es Silvia nicht gut geht, dass ihr etwas weh tut, möchten ihr unbedingt helfen.

Falls ihr gerne mehr Infos zum Thema Schlaf hättet, gerne Unterstützung oder ein Gespräch hättet meldet euch gerne bei mir!

Eure Michaela

info@schutzengelmein.at 06644077349

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