Was brauchst du, um gut zu schlafen?

Viele Kinder wissen genau, was sie brauchen (würden), um gut zu schlafen. Dunkelheit, ein Nachtlicht, Kuscheltier, Mama und Papa, etwas zu trinken… die Liste lässt sich individuell fortsetzen.

Unsere Luisa wandert nachts immer vom Geschwisterbett ins Elternbett. Da es für mich als Mama langsam eng wird zwischen Mann und Kindern, haben wir in letzter Zeit oft darüber gesprochen, was für uns alle guten Schlaf ausmacht und was wir dafür benötigen.

Ich, die Mama, würde mir nachts oft mehr Platz wünschen, außerdem ist mir oft schrecklich heiß.

Mein Mann, der Papa, wünscht sich, weniger oft geweckt zu werden, da er sehr früh aufstehen muss. Gut wäre auch, wenn er um einiges früher schlafen ginge.

Johannes, bald 2, sagt natürlich noch nicht viel. Aber wir wissen, dass er Nähe braucht- zu seiner Schwester im Geschwisterbett und vor allem zur Mama auf der anderen Seite.

Luisa, bald 3,5 Jahre, weiß genau, was sie benötigt: Das Wissen, dass wir alle da sind ist ihr am wichtigsten. Aber sie hat auch viele nächtliche „Helferlein„: Ihre Mama-Laiberl, Puppi, Sandmann, diverse Kuscheltiere und vieles mehr 😉

Um mit ihr gemeinsam ihre Einstellung zum Schlaf positiv zu gestalten, habe ich sie dabei begleitet, als sie alles gemalt hat, was sie zum Schlafen braucht.

Sie hat für alles Platz gefunden: Mama und Papa in der Nähe, ihr geliebter Johannes, ihre Mama-Laiberl, ihre beschützenden Kuscheltiere.

Diese Visualisierung hilft uns allen, die Schlafsituation möglichst optimal zu gestalten. Außerdem hat Luisa die Möglichkeit, ihre Wünsche und Bedürfnisse in Ruhe auszudrücken.

TIPP:

Hilfreich kann es außerdem sein, Alpträume zu zeichnen und sich dann gemeinsam Lösungen zu überlegen und diese auch zu zeichnen. Zum Beispiel könnte das ein Geist sein, der auf einmal ganz bunt ist. Bindet euer Kind unbedingt in den Lösungsprozess ein, das ermöglicht ihm, selbst zu überlegen, was ihm helfen könnte.

Meldet euch gerne, wenn ihr mehr Infos haben möchtet,

Eure Michaela

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